Team Schweiz - Nominierte Spieler - Spielplan und Resultate der Eishockey Weltmeisterschft 2017

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Team Schweiz - Nominierte Spieler

Teams

Schweiz


25 Spieler (3 Torhüter und 22 Feldspieler) können gemeldet werden.


Nominierte Spieler: 14. Mai 2017 (25)

Torhüter: 3

 1 Jonas Hiller, ECH Biel

26 Schlegel Niklas, ZSC Lions Zürich

63 Leonardo Genoni, SC Bern


Verteidiger: 8
16 Raphael Diaz, EV Zug

27 Schlumpf Dominik, EV Zug

34 Dean Kukan, Columbus Blue Jackets (NHL)

54 Philippe Furrer, HC Lugano
53 Marti Christian, ZSC Lions Zürich

55 Romain Loeffel, Genève-Servette HC

65 Ramon Untersander, SC Bern

76 Joël Genazzi, HC Lausanne


Stürmer: 14

 8 Vincent Praplan, EHC Kloten

 9 Rüfenacht Thomas, HC Lugano

10 Andres Ambühl, HC Davos

19 Reto Schäppi, ZSC Lions Zürich

23 Simon Bodenmann, SC Bern

24 Suri Reto, EV Zug

44 Pius Suter, ZSC Lions Zürich

61 Herzog Fabrice, ZSC Lions Zürich

62 Denis Malgin, Florida Panthers (NHL)

70 Hollenstein Denis, EHC Kloten

71 Tanner Richard, Syracuse Crunch (AHL)

89 Almond Cody, Genève-Servette HC

92 Gaëtan Haas, EHC Biel

96 Damien Brunner, HC Lugano

Headcoach: Patrick Fischer

Assistant Coach: Tommy Albelin, Christian Wohlwend.

18.05.2016
Die Schweden sind für die Schweizer an der Eishockey-WM zu stark: Das Team von Patrick Fischer verliert 1:3 und scheidet aus dem Turnier aus.
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam scheitert in den WM-Viertelfinals. Das Team von Trainer Patrick Fischer verliert in Paris gegen Schweden nach einer erneut starken Leistung mit 1:3. Damit verpassten es die Schweizer in ihrem ersten WM-Viertelfinal seit zwei Jahren, zum vierten Mal nach 1992, 1998 und 2013 in einen Halbfinal einzuziehen. Gegen Schweden verloren sie auch das siebente Duell in einer K.o.-Phase. Den einzigen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 (13.) erzielte Gaëtan Haas.

Schweiz - Schweden 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Paris. - 8417 Zuschauer. - SR Iverson/Kubus (CAN/SVK), Otmachow/Suchanek (RUS/CZE).
Tore: 5. Bäckström (Lindberg, Nylander) 0:1. 13. Haas 1:1 (Eigentor Ekman-Larsson). 34. Nylander (Ekman-Larsson) 1:2. 44. Edler (Joel Lundqvist) 1:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Schweden.
Schweiz: Genoni, Diaz, Furrer, Loeffel, Genazzi, Untersander, Kukan, Marti, Rüfenacht, Almond, Schäppi, Praplan, Haas, Hollenstein, Ambühl, Malgin, Herzog, Bodenmann, Suter, Suri, Brunner.
Schweden: Henrik Lundqvist, Stralman, Hedman, Brodin, Ekman-Larsson, John Klingberg, Edler, Lindholm, Rask, Landeskog, Nylander, Bäckström, Lindberg, Söderberg, Karlsson, Everberg, Eriksson Ek, Krüger, Joel Lundqvist, Nordström.
Bemerkungen: Schweiz ohne Untersander (verletzt), Richard, Hiller (beide überzählig) und Schlegel (Ersatzgoalie). Schweden ohne Carl Klingberg (Zug) und Omark (beide überzählig). - Furrer (im zweiten Drittel), Almond (nach zwei Dritteln) und Diaz (49.) verletzt ausgeschieden.
Timeout Schweiz (57.) - Schweiz von 56:20 bis 56:27 und ab 57:03 ohne Goalie.
Schüsse: Schweiz 27 (5-13-9); Schweden 29 (8-9-12). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/3; Schweden 0/1
Highlights Schweiz - Schweden VF 1:3
16.05.2016
Schweiz schlägt Tschechien 3:1 und trifft im Viertelfinal auf Schweden            

Die Schweizer Nationalmannschaft setzt sich an der WM gegen Tschechien im letzten Vorrundenspiel 3:1 durch. Damit beendet das Team von Trainer Patrick Fischer die Gruppe B im 2. Rang und kann für den Viertelfinal am Donnerstag in Paris bleiben. Der Gegner ist Schweden.
Die Schweizer holten in den sieben Partien der Gruppenphase 15 Zähler und punkteten in sämtlichen Begegnungen. Niederlagen setzte es einzig gegen Frankreich (3:4 n.P.) und Finnland (2:3 n.V.) ab. Gegen die Tschechen war es der fünfte Sieg in den letzten sieben Partien an einem grossen Turnier, der erste nach zwei Niederlagen.
Im Tor kam überraschend Niklas Schlegel, die nominelle Nummer 3, zu seinem WM-Debüt. Fischer gewährte Stammkeeper Leonardo Genoni eine Pause, Jonas Hiller leidet an einer leichten Leistenzerrung. Der 22-jährige Goalie der ZSC Lions musste sich in seinem erst zweiten Länderspiel einzig von Fribourgs Roman Cervenka (35.) bezwingen lassen und wurde zum besten Schweizer der Partie gekürt.
Vor dem Gegentreffer hatten die Schweizer das Spiel unter Kontrolle gehabt. Das 1:2 war erst der neunte Torschuss der lustlos wirkenden Tschechen. Für das 1:0 zeichnete nach 102 Sekunden Vincent Praplan verantwortlich. Der Klotener Stürmer erzielte seinen vierten Treffer und den siebten Skorerpunkt insgesamt an diesem Turnier, womit er teamintern die Nummer 1 ist. Dem Tor ging ein Schuss von Raphael Diaz voraus. Der Schweizer Captain, der bisher in der französischen Hauptstadt unter seinen Möglichkeiten blieb, punktete erstmals an diesem Turnier.
Beim 2:0 (29.) skorten gar drei Spieler erstmals an dieser WM. Dominik Schlumpf, der zu seinem ersten Einsatz in Paris kam, passte zu Dean Kukan, dessen Schuss Reto Suri ablenkte. Der Zuger Stürmer, der vor dieser Partie an der WM bloss 5:35 Minuten gespielt hatte, profitierte von einem Fehlgriff des tschechischen Torhüters Peter Mrazek.
Zwar zogen die Schweizer nach dem 1:2 eine kleine Schwächephase ein, nach der zweiten Pause steigerten sie sich aber wieder und hatten die Osteuropäer weitgehend im Griff. In der 53. Minute machte Damien Brunner mit seinem ersten Tor in Paris aus dem Spiel heraus alles klar.
Die Schweizer traten bloss mit 18 statt der 20 möglichen Feldspieler an. Verteidiger Philippe Furrer fehlte wegen einer Verletzung an den «unteren Extremitäten», die er sich am Sonntag in der Begegnung gegen Finnland (2:3 n.V.) zugezogen hatte. Ob er im Viertelfinal wieder einsatzfähig ist, wird gemäss Swiss Ice Hockey von «Tag zu Tag» entschieden. Geschont wurden zudem der leicht angeschlagene Ramon Untersander, Denis Hollenstein sowie Cody Almond.

Tschechien - Schweiz 1:3 (0:1, 1:1, 0:1). - Paris. - 4531 Zuschauer.
Tore: 2. Praplan (Diaz) 0:1. 29. Suri (Kukan, Schlumpf) 0:2. 35. Cervenka (Pastrnak, Sulak) 1:2. 53. Brunner (Richard, Loeffel) 1:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Tschechien, 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Mrazek, Gudas, Simek, Jerabek, Krejcik, Rutta, Kempny, Kundratek, Sulak, Voracek, Plekanec, Sobotka, Pastrnak, Kovar, Cervenka, Repik, Vrana, Birner, Horak, Hanzl, Zohorna.
Schweiz: Schlegel, Loeffel, Genazzi, Schlumpf, Kukan, Diaz, Marti, Brunner, Richard, Bodenmann, Ambühl, Malgin, Herzog, Praplan, Haas, Suri, Schäppi, Suter, Rüfenacht.
Bemerkungen: Schweiz ohne Furrer, Untersander, Hiller (alle verletzt), Hollenstein, Almond (beide geschont) und Genoni (Ersatztorhüter).
- Tschechien ab 58:43 ohne Torhüter.
Schüsse: Tschechien 24 (3-10-11); Schweiz 21 (8-7-6). - Powerplay-Ausbeute: Tschechien 0/3; Schweiz 0/1.    
                                    
                                                 
Highlights Tschechien - Schweiz 1:3
14.05.2017
Die Schweiz verliert gegen Finnland nach einer 2:0-Führung knapp mit 2:3 nach Verlängerung.

Hatte der Sieg gegen Kanada am Vortag noch Sensationscharakter, wäre ein Erfolg gegen Finnland gar von historischem Ausmass gewesen. Denn letztmals konnte die Schweiz die Skandinavier 1988 an einem grossen Turnier (2:0 an Olympia in Calgary) bezwingen.
Selten war die Schweiz indes so nahe dran wie an der WM in Paris. Doch erst rettete Mikko Rantanen mit dem 2:2 in der 48. Minute seine Farben in die Verlängerung, ehe NHL-Star Valtteri Filppula der Siegtreffer gelang.
Dabei endete das Spiel nicht nur konträr zur Partie gegen Kanada, sondern hatte auch so angefangen. Bereits nach 11 Minuten hatte das Fischer-Team dank Toren von Fabrice Herzog und Joel Genazzi mit 2:0 in Führung gelegen.
Finnlands Coach Lauri Marjamaki nahm darauf hin einen Torhüterwechsel vor und ersetzte Joonas Korpisalo durch Harri Sateri. Und dieser sollte wie Leonardo Genoni gegen Kanada die Wende zum Guten bringen.
 
Viertelfinal-Chancen weiter intakt
So verpasste die Schweiz in doppelter Überzahl das 3:0, während Finnland im Anschluss im Powerplay noch vor Ablauf des 1. Drittels zum 1:2 verkürzen konnte. Die Special-Teams blieben danach die Archillesferse der SIHF-Auswahl. Während die Schweizer in 5 Powerplays ohne Tore blieben, nutzten die Finnen 2 der 4 Überzahlspiele aus.
Die Schweiz besitzt als Drittplatzierte der Gruppe B trotz der Niederlage noch beste Chancen auf den Viertelfinal-Einzug. Finnland und Norwegen, die beide hinter der Schweiz liegen, müssen noch gegen Leader Kanada antreten. Das Fischer-Team schliesst die Gruppenphase am Dienstag mit dem Spiel gegen Tschechien ab.

Schweiz - Finnland 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:1) n.V. - Paris. - 10 860 Zuschauer. - SR Gofman/Öhlund (RUS/SWE), Dedjulja/Suchanek (BLR/CZE).
Tore: 5. Herzog (Richard, Untersander) 1:0. 11. Genazzi (Loeffel) 2:0. 20. (19:01) Hietanen (Savinainen, Aho/Ausschluss Ambühl) 2:1. 48. Rantanen (Ville Lajunen, Aho/Ausschluss Diaz) 2:2. 63. Filppula (Savinainen, Hietanen) 2:3.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Ambühl) gegen die Schweiz, 6mal 2 Minuten gegen Finnland.
Schweiz: Genoni, Diaz, Furrer, Untersander, Kukan, Loeffel, Genazzi, Marti, Praplan, Haas, Hollenstein, Rüfenacht, Almond, Schäppi, Ambühl, Malgin, Suter, Herzog, Richard, Bodenmann, Suri.
Finnland: Korpisalo/Säteri (ab 11.); Honka, Ohtamaa, Jaakola, Ville Lajunen, Hietanen, Lehtonen, Kukkonen, Järvinen, Hännikäinen, Jani Lajunen, Osala; Aho, Filppula, Rantanen, Pyörälä, Kemppainen, Aaltonen, Pihlström, Sallinen, Savinainen.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hiller (angeschlagen) Schlumpf, Brunner (beide überzählig) und Schlegel (Ersatzgoalie). - Furrer zu Beginn des zweiten Drittels ausgeschieden. - 62. Pfostenschuss Rantanen.
Schweiz 27 (13-8-6-0); Finnland 27 (4-13-9-1). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/4; Finnland 2/4.
Highlights Schweiz - Finnland 2:3 n. Verlängerung
13.05.2017
Die Schweiz schlägt Weltmeister Kanada!
Das Schweizer Nationalteam sorgt an der WM in Paris für eine Sensation. Es bezwingt den zuvor verlustpunktlosen Titelverteidiger Kanada nach 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung.
Die Schweizer schafften zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg 1998 das Kunststück, an einer WM einen «Grossen» nach einem Zweitore-Rückstand zu bezwingen. Es war der vierte Sieg gegen die Kanadier an einem grossen Turnier nach den Erfolgen an den Olympischen Spielen 2006 (2:0) sowie an den Weltmeisterschaften 2010 (4:1) und 2013 (3:2 n.P.).
Matchwinner der Schweizer war Fabrice Herzog. Der Stürmer der ZSC Lions schoss in der 64. Minute auf spektakuläre Art und Weise das entscheidende 3:2, nachdem er im Powerplay schon für das 1:2 (47.) verantwortlich gezeichnet hatte. Herzog bestreitet seine erste Weltmeisterschaft und hatte zuvor an diesem Turnier noch nie getroffen. Einen grossen Anteil am Sieg hatte auch Goalie Leonardo Genoni, der in der 7. Minute beim Stand von 0:2 Jonas Hiller ersetzte. Der Berner Meistertorhüter feierte seinen dritten Shutout an diesem Turnier - bereits gegen Norwegen (3:0) und Weissrussland (3:0) hatte er keinen Gegentreffer zugelassen.
Den Ausgleich zum 2:2 erzielte in der 50. Minute Vincent Praplan. Der Walliser profitierte bei seinem dritten WM-Tor von einem Lapsus des kanadischen Keepers Calvin Pickard, der einen harmlosen Schuss von der Seite passieren liess.
Mit diesem Sieg gelang den Schweizern ein grosser Schritt in Richtung Viertelfinals. Läuft nun alles nach Papierform, reichen die elf Punkte. Allerdings gab es an diesem Turnier schon die eine oder andere Überraschung. Das beste Beispiel ist der Schweizer Triumph.
Dabei hatte die Partie alles andere als gut begonnen. Die zweitägige Pause, welche die Schweizer vor der Partie gegen Kanada genossen, schien ihnen nicht gut getan zu haben. Nichts war zunächst zu sehen vom einfachen und kompakten Spiel, das sie sich vorgenommen hatten. Die Kanadier dominierten die Startphase nach Belieben, liessen den Schweizern kaum Zeit zum atmen.
Nach einer dummen Strafe von Denis Hollenstein dauerte es nur 31 Sekunden, ehe Ryan O'Reilly die Nordamerikaner in der 5. Minute in Führung brachte. 126 Sekunden später erhöhte Mitch Marner auf 2:0, nachdem Thomas Rüfenacht den Puck nicht aus der eigenen Zone gebracht hatte und Romain Loeffel vor dem Tor zu wenig energisch agierte. Das Schussverhältnis nach sieben Minuten lautete 10:1 zu Gunsten der Kanadier.
Gegen Ende des ersten Drittels kamen dann auch die Schweizer in der Partie an. Sie hielten nun gut dagegen. Nach dem 2:2 spielten sie wie aufgedreht. Jedenfalls war der Sieg am Ende keineswegs gestohlen, sehr zu Freude der Schweizer Fans, die zu Tausenden gekommen, für eine tolle Atmosphäre in der mit 12'923 Zuschauern sehr gut gefüllten Halle sorgten
Kanada - Schweiz 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) n.V.
Paris. - 12'932 Zuschauer. - SR Odins/Salonen (LAT/FIN), Leermakers/Sormunen (NED/FIN).
Tore: 5. O'Reilly (Marner, Parayko/Ausschluss Hollenstein) 1:0. 7. Marner (Lee, Konecny) 2:0. 47. Herzog (Praplan, Richard/Ausschluss Matheson) 2:1. 50. Praplan (Hollenstein) 2:2. 64. Herzog (Ambühl) 2:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kanada, 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Kanada: Pickard; Parayko, Vlasic; Demers, De Haan; Lee, Matheson; Morrissey; Marner, Point, Konecny; Duchene, Couturier, Skinner; Simmonds, Giroux, Killorn; MacKinnon, Scheifele, O'Reilly; Schenn.
Schweiz: Hiller (7. Genoni); Diaz, Furrer; Untersander, Kukan; Loeffel, Genazzi; Marti; Rüfenacht, Almond, Schäppi; Praplan, Haas, Hollenstein; Brunner, Ambühl, Suter; Herzog, Richard, Bodenmann; Suri.
Bemerkungen: Kanada ohne Barrie (verletzt), Schweiz ohne Malgin, Schlumpf und Schlegel (alle überzählig). Pfostenschüsse Simmonds (22./28.).
Schüsse: Kanada 45 (16-13-13-3); Schweiz 26 (6-7-12-1).
Highlights Kanada - Schweiz 2:3 n. Overtime
10.05.2017
Nati feiert wichtigen Sieg gegen Weissrussland  
Die Schweiz fährt an der WM in Paris im vierten Spiel den dritten Sieg ein. Das Team von Patrick Fischer bezwingt ein harmloses Weissrussland 3:0 und wahrt die Chancen auf den Viertelfinal-Einzug.
Spielerische Höhepunkte lieferten die beiden Teams den nur 3212 Zuschauern in der Pariser Arena nicht. Die Schweizer hatten das Geschehen aber stets unter Kontrolle und gerieten auch im Schlussdrittel nie in Gefahr, den herausgespielten Vorsprung herzugeben. Nachdem Reto Schäppi die Schweizer im Powerplay in Führung gebracht hatte (18.), erlöste Andres Ambühl mit seinem bereits dritten Treffer in dieser Partie seine Mannschaft mit dem wegweisenden 2:0. (36.). Die Entscheidung gelang Cody Almond zwölf Minuten vor dem Ende mit einer schönen Einzelleistung. Der Stürmer von Genève-Servette hatte bereits beim 3:0 gegen Norwegen getroffen. Geklärt scheint auch der Nummer-1-Status im Schweizer Tor. Denn Fischer setzte etwas überraschend wie am Vortag bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen die Franzosen auf Leonardo Genoni. Der Meistergoalie des SC Bern rechtfertigte das Vertrauen mit dem zweiten Shutout an dieser WM. Bereits gegen die Norweger war Genoni ohne Gegentor geblieben. Viel zu tun hatte Genoni allerdings nicht. Weissrussland schoss nur 14 Mal auf das Tor der Schweizer. In dieser Verfassung sind die weiterhin punktelosen Weissrussen, die noch vor drei Jahren in Minsk die Schweizer in einem spektakulären Spiel 4:3 bezwungen hatten, abstiegsgefährdet.
Nach dem happigen Startprogramm mit vier Partien in fünf Tagen geniessen die Schweizer nun zwei Ruhetage. Danach treffen sie der Reihe nach noch auf Kanada, Finnland und Tschechien. Um den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen, müssen die Schweizer mit grosser Wahrscheinlichkeit einen aus dem Trio bezwingen, respektive gegen die drei Mannschaften mindestens drei Punkte gewinnen. Derzeit deutet viel daraufhin, dass es am Sonntag zwischen der Schweiz und Finnland zum "Showdown" um den Viertelfinal-Einzug kommt. Die Nordländer vermochten bisher alles andere als zu überzeugen. Sie bezogen unter anderem gegen Frankreich - wie die Schweiz - eine Niederlage (1:5).

Schweiz - Weissrussland 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Paris. - 3212 Zuschauer. - SR Gofman/Salonen (RUS/FIN), Sormunen/Suchanek (FIN/CZE).
Tore: 18. Schäppi (Untersander, Genazzi/Ausschluss Graborenko) 1:0. 36. Ambühl (Hollenstein, Loeffel) 2:0. 48. Almond (Schäppi)
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Genoni, Diaz, Furrer, Untersander, Kukan, Loeffel, Genazzi, Marti, Rüfenacht, Almond, Schäppi, Praplan, Haas, Hollenstein, Brunner, Ambühl, Bodenmann, Herzog, Malgin, Suter.
Weissrussland: Lalande, Korobow, Lisowez, Schinkewitsch, Chenkel, Graborenko, Jewenko, Worobej, Andrej Kostizyn, Sergej Kostizyn, Stefanowitsch, Pawlowitsch, Kowyrschin, Kulakow; Linglet, Stas, Demkow; Drosd, Scharangowitsch, Kogalew; Karaban.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suri, Schlumpf (nicht gemeldet), Schlegel (überzählig) und Hiller (Ersatztorhüter).
Schüsse: Schweiz 23 (12-8-3), Weissrussland 14 (5-4-5).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4, Weissrussland 0/3.
                                    
                                                 
Highlights Schweiz - Weissrussland 3:0
09.05.2017
Nach einem wilden Auf und Ab unterliegt die Schweizer Eishockey-Nati Co-Gastgeber Frankreich mit 3:4 n.P.
Die Schweizer Nationalmannschaft erleidet an der WM in Paris im dritten Spiel die erste Niederlage. Das Team von Trainer Patrick Fischer unterliegt Frankreich 3:4 nach Penaltyschiessen.
Trotz der Niederlage liegen die Schweizer in der Gruppe B nach drei Partien mit sechs Punkten hinter dem souveränen Titelverteidiger Kanada auf dem 2. Platz. Die Rangliste trügt allerdings, treffen sie doch noch auf die drei "Grossen" der Gruppe.
Während bei den Schweizern im Penaltyschiessen mit Damien Brunner, Vincent Praplan und Denis Hollenstein sämtliche Schützen versagten, traf für die Franzosen Stéphane Da Costa. Der Gastgeber hatte schon in der Verlängerung, in der die Schweizer während rund zwei Minuten mit einem Mann weniger spielen mussten, dem Sieg mehrmals nahe gestanden. In der 64. Minute gelang Leonardo Genoni gegen Kevin Hecquefeuille ein "Big Save".
In der regulären Spielzeit hatten die Schweizer eine 2:1- und 3:2-Führung verspielt. Das 3:2 vor 6747 Zuschauern erzielte in der 54. Minute Andres Ambühl, der schon gegen Slowenien getroffen hatte. Der 14-fache WM-Teilnehmer bewahrte allein vor dem französischen Keeper Cristobal Huet die Ruhe. Das Tor fiel während einer Druckphase der Schweizer. In der 56. Minute gelang aber Anthony Rech nach einem gewonnenen Bully mit einem Schuss aus der Drehung der erneute Gleichstand. Für die Schweizer Wende vom 0:1 (3.) zum 2:1 (24.) zeichnete Praplan im Mitteldrittel mit zwei Toren innert 146 Sekunden verantwortlich. Der Ausgleich war für den Klotener Stürmer der erste Treffer überhaupt an einer WM. In der Vorbereitung war ihm schon gegen Russland ein Doppelpack gelungen. Beim 1:1 wurde Praplan von hinter dem Tor von Hollenstein angespielt, worauf er von halbrechts aus kurzer Distanz erfolgreich war. Das 2:1 erzielte er erneut nach einem Pass von Hollenstein. Zuvor hatte Gaëtan Haas den Puck herrlich an der Bande erkämpft.
Der Start in die Partie war den Schweizern gründlich missglückt. In der 3. Minute kassierten sie bereits den zweiten Shorthander (Tor in Überzahl) an diesem Turnier nach dem 1:4 der Slowenen im ersten Spiel.
Den Schweizern bleibt nur wenig Zeit, die Niederlage zu verdauen. Bereits am Mittwochnachmittag um 16.15 Uhr treffen sie auf Weissrussland, das am Dienstag einen Ruhetag genoss. Dann ist ein Sieg Pflicht, damit die Chancen auf eine Viertelfinal-Qualifikation weiterhin realistisch sind.

Schweiz – Frankreich 3:4 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0) n.P.
Paris. - 6747 Zuschauer. - SR Odins/Öhlund (LAT/SWE), Kohlmüller/Suominen (GER/FIN).
Tore: 3. Auvitu (Perret/Ausschluss Janil!) 0:1. 22. Praplan (Hollenstein, Loeffel) 1:1. 24. Praplan (Hollenstein, Haas) 2:1. 44. Stéphane da Costa (Auvitu/Ausschluss Loeffel) 2:2. 54. Ambühl (Suter, Untersander) 3:2. 56. Rech (Meunier) 3:3.
Penaltyschiessen: Fleury (gehalten), Brunner (gehalten), Stéphane da Costa 0:1, Praplan (gehalten), Bellemare (daneben), Hollenstein (gehalten).
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
Schweiz: Genoni, Diaz, Furrer, Untersander, Kukan, Loeffel, Genazzi, Marti, Praplan, Haas, Hollenstein, Rüfenacht, Almond, Schäppi, Brunner, Ambühl, Bodenmann, Richard, Malgin, Suter, Herzog.
Frankreich: Huet, Hecquefeuille, Auvitu, Manavian, Besch, Janil, Dame-Malka, Raux, Rech, Bellemare, Roussel, Treille, Stéphane da Costa, Fleury; Perret, Meunier, Douay, Claireaux, Ritz, Lamperier, Teddy da Costa.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suri, Schlumpf (nicht gemeldet), Schlegel (überzählig) und Hiller (Ersatztorhüter). - Pfostenschuss Ritz (55.).
Timeouts: Schweiz (57.), Frankreich (59:32).
Schüsse: Schweiz 26 (11-5-10-0-0), Frankreich 25 (5-9-6-4-1).
Highlights Schweiz - Frankreich 3:4 n.P.
07.05.2017
Starke Nati reagiert mit klarem Sieg                
Norwegen - Schweiz 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Die Schweizer Nati zeigt sich im 2. Spiel der WM stark verbessert und feiert einen verdienten Sieg. In Paris setzt sich das Team von Coach Patrick Fischer mit 3:0 gegen Norwegen durch.
Schweizer Siege gegen Norwegen sind an Weltmeisterschaften keine Selbstverständlichkeit. Drei der letzten vier Duelle hatten sie zuletzt verloren. Und nachdem sie am Vortag auf peinliche Art und Weise gegen die Slowenen eine 4:0-Führung verspielt hatten, war gegen die zumindest auf dem Papier klar besser besetzten Nordländer eine gewisse Skepsis angebracht.
Doch die Schweizer entledigten sich der Aufgabe nach einem sehr verhaltenen Beginn und einer Steigerung im Mitteldrittel mehr oder weniger souverän. Reto Schäppi (33.) und Cody Almond (35.) brachten die Schweizer innerhalb von 116 Sekunden 2:0 in Führung. Sie sorgten für klare Verhältnisse in einem Spiel, das davor von Schweizer Unsicherheit und norwegischer Harmlosigkeit geprägt war.
Zu reagieren vermochten die müde wirkenden Norweger nicht mehr. Und so feierte Leonardo Genoni, der für diese zweite Partie wie erwartet den Vorzug gegenüber Jonas Hiller erhalten hatte, in seinem siebten WM-Spiel den zweiten Shutout. Es dürfte Balsam auf die Wunden des Berner Meistergoalies gewesen sein, nachdem er zuletzt in der Vorbereitung gegen Dänemark und Kanada zweimal glücklos agiert hatte.
Für die Entscheidung sorgte Pius Suter gut zehn Minuten vor dem Ende im Powerplay. Wie für Almond und wie am Vortag für Romain Loeffel und Gaëtan Haas war es auch für den 20-jährigen Stürmer der ZSC Lions der erste WM-Treffer. Die bisher sieben Schweizer Tore an der WM teilen sich sieben Spieler auf.
Am Ende sah es nach einem komfortablen Sieg aus. Der Punktverlust vom Samstag gegen die Aufsteiger aus Slowenien schien bei den Schweizern aber nicht spurlos vorüber gegangen zu sein. Denn im ersten Drittel agierten die Schweizer zögerlich, fehlerhaft und ohne Tempo. Dies äusserte sich in Missverständnissen und vielen technischen Fehlern. Immerhin, und das war bereits in der Startphase positiv, standen die Schweizer defensiv sicher. Ausser im Powerplay erspielten sich die Norweger kaum Chancen.
Ab dem zweiten Abschnitt trauten sich die Schweizer auch im Spiel gegen vorne mehr. Sie spielten endlich mit mehr Druck und deutlich körperbetonter - ohne dabei die defensiven Pflichten zu vernachlässigen. Zwei zügig vorgetragene Angriffe führten zu den beiden Toren, die beide von der nominell vierten Linie erzielt wurden.
Zuerst bediente Romain Loeffel von der Seite den frei vor dem Tor stehenden Schäppi, knapp zwei Minuten später wurde Almond nach einer fast identischen Szene von Thomas Rüfenacht perfekt angespielt. Almond musste ebenso nur noch einschieben wie davor Schäppi. Almond liess sich insgesamt drei Skorerpunkte gutschreiben, was ihm davor in einem Länderspiel noch nie gelungen war.
Die nächste Bewährungsprobe wartet mit dem Spiel gegen Gastgeber Frankreich bereits am Dienstag auf die Schweiz.

Paris. - 7782 Zuschauer. - SR Fonselius/Reneau (FIN/USA), Lhotsky/Suominen (CZE/FIN).
Tore: 33. Schäppi (Loeffel, Almond) 0:1. 35. (34:00) Almond (Rüfenacht, Untersander) 0:2. 50. Suter (Almond, Ambühl/Ausschluss Röymark) 0:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Norwegen, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Norwegen: Haukeland; Holös, Lesund; Nörstebö, Ödegaard; Johannesen, Bonsaksen; Thoresen, Ken André Olimb, Reichenberg; Mathis Olimb, Bastiansen, Martinsen; Röymark, Forsberg, Rosseli Olsen; Valkvae Olsen, Roest, Olden; Trettenes.
Schweiz: Genoni; Diaz, Furrer; Untersander, Kukan; Loeffel, Genazzi; Marti; Praplan, Haas, Hollenstein; Rüfenacht, Almond, Schäppi; Brunner, Richard, Bodenmann; Ambühl, Malgin, Suter; Herzog.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suri, Schlumpf (nicht gemeldet), Schlegel (überzählig) und Hiller (Ersatztorhüter).
30. Lattenschuss Loeffel.
Schüsse: Norwegen 20 (10-4-6); Schweiz 38 (9-17-12).
Highlights Norwegen - Schweiz 0:3
06.05.2016
Schweiz - Slowenien 5:4 (4:0, 0:1, 0:3, 0:0) n.P
4:0-Führung verschenkt: Schweiz siegt erst im Penaltyschiessen

Die Eishockey-Nati hat ihr erstes Gruppenspiel an der WM in Paris gegen Slowenien mit 5:4 nach Penaltyschiessen gewonnen. Dabei verspielten die Schweizer das Punktemaximum leichtfertig.
Rund 10 Minuten waren gespielt, als Andres Ambühl das 1:0 erzielte. Und kaum war der Jubel über dessen Backhandtreffer verebbt, doppelte Gaetan Haas nach. Vincent Praplan hatte am Boden liegend das Zuspiel geliefert. Noch vor Drittelsende erhöhten Romain Löffel und Simon Bodenmann auf 4:0.
Die Schweizer schienen einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern, zumal sie das Spielgeschehen auch in der Folge souverän kontrollierten. Bis Slowenien kurz vor Ende des zweiten Drittels in Unterzahl auf 1:4 verkürzte
Und als nach 45 Minuten Ziga Jelic Jonas Hiller zwischen den Hosenträgern erwischte, begann prompt das grosse Zittern. Eine Serie von Schweizer Strafen begünstigte schliesslich das zuor Undenkbare. Durch Treffer von Jan Urbas (54.) und Robert Sabolic (55.) erzwang Slowenien tatsächlich noch die Verlängerung.
Brunner verhindert «Worst Case»
Nach der torlosen Overtime musste das Penaltyschiessen entscheiden. Hier traf Damien Brunner als einziger Schütze. So kam die Nati mit einem blauen Auge davon und gewann nach zuletzt drei Startpleiten in Serie wieder einmal ihr erstes Gruppenspiel an einer Weltmeisterschaft.
Die Schweizer bestreiten ihr zweites Gruppenspiel am Sonntag gegen Norwegen.

Paris. - 4920 Zuschauer. - SR Hribik/Linde (CZE/SWE), Ritter/Sefcik (USA/SVK).
Tore: 11. (10:49) Ambühl (Suter/Ausschluss Urbas) 1:0. 12. (11:01) Haas (Praplan, Genazzi) 2:0. 17. (16:59) Loeffel (Hollenstein, Praplan) 3:0. 18. (17:47) Bodenmann (Brunner) 4:0. 39. Mursak (Tavzelj/Ausschluss Kovacevic!) 4:1. 46. Jeglic (Sabolic, Kranjc) 4:2. 55. (54:23) Urbas (Ograjensek, Pretnar/Ausschlüsse Almond, Furrer) 4:3. 56. (55:23) Sabolic (Ticar/Ausschluss Furrer) 4:4.
Penaltyschiessen: Brunner 1:0, Sabolic - (gehalten); Hollenstein - (gehalten), Ticar (gehalten); Richard (gehalten), Mursak (daneben).
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Slowenien.
Schweiz: Hiller; Diaz, Furrer; Untersander, Kukan; Loeffel, Genazzi; Marti; Praplan, Haas, Hollenstein; Brunner, Richard, Bodenmann; Ambühl, Malgin, Suter; Rüfenacht, Almond, Schäppi; Herzog.
Slowenien: Kroselj (21. Pintaric); Kovacevic, Robar; Vidmar, Kranjc; Pretnar, Gergorc; Podlipnik, Tavzelj; Jeglic, Ticar, Sabolic; Verlic, Mursak, Urbas; Rodman, Golicic, Ograjensek; Kuralt, Music, Pem.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suri, Schlumpf (nicht gemeldet), Schlegel (überzählig) und Genoni (Ersatztorhüter).
Timeout Schweiz (55.).
Schüsse: Schweiz 33 (15-8-8-1-1); Slowenien 23 (5-8-9-1-0).
Highlights Schweiz - Slowenien 5:4 nach Penalty
WM-Maskottchen Asterix & Obelix
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