Team Schweiz - Nominierte Spieler - Spielplan und Resultate der Eishockey Weltmeisterschft 2018

Eishockey-Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark
4. - 20. Mai 2018
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Team Schweiz - Nominierte Spieler

Teams

Schweiz

25 Spieler (3 Torhüter und 22 Feldspieler) können gemeldet werden.

13. Mai 2018 - Nominierte Spieler 25


Torhüter: 3

20 BERRA Reto (San Diego Gulls AHL/USA)

63 GENONI Leonardo, (SC Bern)

62 SENN Gilles, (HC Davos)


Verteidiger: 8

16 DIAZ Raphael, (EV Zug)
34 KUKAN Dean, (Cleveland Monsters/AHL)
38 FRICK Lukas, (Lausanne HC)
41 MÜLLER Mirco, (New Jersey Devils/NHL)
45 FORA Michael, (HC Ambri-Piotta)
65 UNTERSANDER Ramon, (SC Bern)
76 GENAZZI Joel, (Lausanne HC)
90  JOSI Roman, Nashville Predators (NHL)

Stürmer: 14
14 BALTISBERGER Chris, (ZSC Lions Zürich)
15 HOFMANN Gregory, (HC Lugano)
19 SCHÄPPI Reto, (ZSC Lions Zürich)
28  MEIER Timo, San Jose Sharks (NHL)
21  FIALA Kevin, Nashville Predators (NHL)
22 NIEDERREITER Nino, (Minnesota Wild/NHL)
46 ROD Noah, (San Jose Barracuda/AHL)
60 SCHERWEY Tristan, (SC Bern)
71 CORVI Enzo, (HC Davos)
79 RIAT Damien, (Genève-Servette HC)
82 MOSER Simon, (SC Bern)
83 VERMIN Joel, (Lausanne HC)
85 ANDRIGHETTO Sven, (Colorado Avalanche/NHL)
92 HAAS Gaetan, (SC Bern)

Headcoach: Patrick Fischer
Assistant Coaches: Tommy Albelin, Wohlwend Christian.
Schweiz verliert Penaltykrimi und holen Silber
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam muss sich wie 2013 mit WM-Silber begnügen. Trotz einer starken Leistung verlieren die Schweizer den Final in Kopenhagen gegen Schweden nach Penaltyschiessen 2:3. Die Neuauflage des WM-Finals von 2013 war ein Duell auf Messers Schneide und hätte auf beide Seiten kippen können. Ein erneut starkes Schweizer Team musste seinen Traum vom Gewinn der ersten WM-Goldmedaille erst im Penaltyschiessen begraben. Während für die Schweiz im Shootout nur Sven Andrighetto traf, waren für die Skandinavier Oliver Ekman Larsson und Filip Forsberg erfolgreich.
Die Schweizer waren durch Nino Niederreiter (17.) und Timo Meier (23.) zweimal in Führung gegangen, doch Schweden schaffte durch Gustav Nyquist (18.) und Mika Zibanejad (35.) jeweils den Ausgleich. Leonardo Genoni zeigte mit zahlreichen Paraden erneut eine starke Leistung im Schweizer Tor.
Die Schweiz verpasste es nach dem Viertelfinalsieg gegen Finnland und dem Halbfinalerfolg gegen Kanada für die 1:5-Finalniederlage vor fünf Jahren gegen Schweden Revanche zu nehmen. "Tre Kronor" verteidigte den Titel aus dem Vorjahr mit Siegen in sämtlichen zehn Partien und kürte sich zum elften Mal zum Weltmeister.

Schweden - Schweiz 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0) n.P.
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 12'490 (ausverkauft).

Schiedsrichter: Gofman/Gouin (RUS/CAN), Lasarew/Vanoosten (RUS/CAN).
Tore: 17. (16:38) Niederreiter (Josi, Fiala) 0:1. 18. (17:54) Nyquist (Ekholm) 1:1. 24. Meier (Corvi, Fiala/Ausschluss Nyquist) 1:2. 35. Zibanejad (Ekman-Larsson/Ausschluss Corvi) 2:2.
Penaltyschiessen: Andrighetto 0:1, Zibanejad - (daneben); Fiala - (gehalten), Rakell - (gehalten); Corvi - (gehalten), Ekman-Larsson 1:1; Haas - (daneben), Forsberg 2:1; Niederreiter - (gehalten).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Schweden, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Nilsson; Adam Larsson, Ekman-Larsson; Klingberg, Lindholm; Wikstrand, Ekholm; Rakell, Zibanejad, Janmark; Hörnqvist, Backlund, Nyquist; Arvidsson, Kempe, Forsberg; De la Rose, Johan Larsson, Pääjärvi; Everberg, Andersson.
Schweiz: Genoni; Diaz, Josi; Untersander, Kukan; Fora, Müller; Frick; Rod, Schäppi, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Fiala; Andrighetto, Vermin, Meier; Moser, Haas, Hofmann; Baltisberger.
Bemerkungen: Schweden ohne Pettersson und Gustafsson (beide verletzt), Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Senn, Genazzi und Riat (alle überzählig).
Timeout Schweiz (79:31). - Pfostenschuss Adam Larsson (79:59).
Schüsse: Schweden 38 (13-11-8-5-1); Schweiz 27 (7-8-3-9-0).
Powerplay-Ausbeute: Schweden 1/4; Schweiz 1/1.
Highlights WM - Final
Schweden - Schweiz 3:2 n. Penalty
Turnier Highlights der Schweiz
Der Weg ins Finale
19.05.2018
Die Schweiz steht im WM-Final!
                                    Die Nati schlägt Kanada im Halbfinal 3:2 und spielt am Sonntag gegen Schweden um die Goldmedaille!

Es war eine wunderbare Leistung der Schweizer Nationalmannschaft. Nach 20 Minuten führte die Nati hochverdient 1:0. Tristan Scherwey sorgte für den einzigen Treffer in einem Drittel, in dem die Schweiz deutlich besseren Torchancen aufweisen konnte. Das Team von Patrick Fischer liess sich auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich durch Bo Horvat nicht beunruhigen. Noch vor der 2. Sirene lag die Nati nach einem herrlich herausgespielten Powerplay-Treffer von Gregory Hofmann wieder in Führung. Als die Kanadier im Schlussabschnitt ihre Offensivbemühungen intensivierten, schlug die Schweiz eiskalt zu. Im dritten Powerplay sorgte Gaetan Haas mit einem Ablenker nach einem satten Schuss von Sven Andrighetto für den zweiten Überzahl-Treffer. Das 3:1 war die Vorentscheidung in diesem Spiel, in dem der überragende Goalie Leonardo Genoni aus dem beeindruckenden Schweizer Kollektiv noch herausragte. Genoni rettete mehrmals in höchster Not und vorab in den Schlusssekunden nach dem Anschlusstreffer der Kanadier.Neben Genoni, der Effizienz im Überzahlspiel und dem unbändigen Siegeswillen profitierte die Schweiz auch von ihrer Disziplin: Die Schweizer kassierten ihre erste Strafe erst 6 Minuten vor Schluss – der Ausschluss gegen Noah Rod blieb folgenlos und der einzige im gesamten Spiel. Im Final vom Sonntag trifft die Nati um 20:15 Uhr auf Schweden. Es ist die Neuauflage des Finals 2013, den Schweden vor heimischem Publikum 5:1 gewinnen konnte. Auch an der diesjährigen WM trafen die Schweiz und Schweden schon aufeinander, die Skandinavier gewannen 5:3. Nun hat die Nati also die Chance auf eine «doppelte» Revanche. Und die Möglichkeit, das Team der Silber-Helden von Schweden noch zu übertrumpfen.

Kanada - Schweiz 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 12'166
Schiedsrichter: Kaukokari/Kubus (FIN/SVK), Lhotsky/Oliver (CZE/USA).
Tore: 19. Scherwey (Untersander, Kukan) 0:1. 28. Horvat (Dubois, Pageau) 1:1. 30. Hofmann (Fiala, Andrighetto/Ausschluss Edmundson) 1:2. 45. Haas (Andrighetto, Diaz/Ausschluss Nugent-Hopkins) 1:3. 58. (57:53) Parayko (McDavid, Schenn) 2:3 (ohne Goalie).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kanada, 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Kanada: Kuemper; Parayko, Vlasic; Ekblad, Edmundson; Nurse, Murray; Pulock; Schenn, McDavid, Nugent-Hopkins; O'Reilly, Turris, Jost; Pageau, Dubois, Horvat; Bailey, Barzal, Beauvillier; Eberle.
Schweiz: Genoni; Diaz, Josi; Untersander, Kukan; Fora, Müller; Frick; Rod, Schäppi, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Fiala; Andrighetto, Vermin, Meier; Moser, Haas, Hofmann; Baltisberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Senn, Genazzi und Riat (alle überzählig), Kanada ohne Schwartz (verletzt). 42. Pfostenschuss O'Reilly.
Timeout Kanada (57:53), Kanada von 57:20 bis 57:53 und ab 57:58 ohne Goalie.
Schüsse: Kanada 45 (9-18-18); Schweiz 17 (5-11-1).
Powerplay-Ausbeute: Kanada 0/1; Schweiz 2/3.
HF Highlights Kanada - Schweiz 2:3
18.05.2018
Die Schweizer Nati schlägt den haushohen Favoriten Finnland 3:2 und steht erstmals seit 2013 im WM-Halbfinal.

In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi. Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren innerhalb von weniger als vier Minuten vom 0:1 zum 3:1 belohnt. Enzo Corvi leitete mit dem Ausgleich die Wende ein. Corvi gelang mit dem zweiten Nachschuss der 1:1-Ausgleich. Der WM-Debütant erzielte bereits sein viertes Tor in Dänemark; er führt mit vier Toren und vier Assists punktemässig das Schweizer Team an. Endgültig auf die Siegesstrasse bogen die Schweizer nach 33 Minuten ab. Zuerst erwischte Joël Vermin den finnischen Goalie Harri Säteri - statistisch vor den Viertelfinals die Nummer 1 des Turniers - zwischen den Beinen. Nur 36 Sekunden später erhöhte Gregory Hofmann nach einem Abpraller Säteris auf 3:1. Vermin und Hofmann erzielten jeweils ihr drittes WM-Tor. Hofmann sah im ersten Abschnitt beim Gegentor zum 0:1 noch schlecht aus, weil er seinen Gegenspieler (Verteidiger Markus Nutivaara) aus den Augen verloren hatte. Dieses erste Gegentor, welches das Team von Nationalcoach Patrick Fischer bis zur Spielmitte in Rücklage gebracht hatte, blieb am Ende eine Randnotiz. Die Schweizer zeigten ihr mit Abstand bestes Spiel an dieser Weltmeisterschaft. Sie flitzten übers Eis. Sie dominierten die Finnen im zweiten Abschnitt mit Tempospiel. Und selbst als die Finnen im Schlussabschnitt immer mehr riskieren mussten, verloren die Schweizer die Übersicht nur selten. Spannend wurde es aber noch: Zwölf Minuten vor Schluss verkürzten die Finnen in Überzahl (durch Mikko Rantanen) auf 2:3. Anschliessend spielte Finnland weitere zwei Minuten lang Powerplay. Die Schweizer gerieten im Finish enorm unter Druck, tauchten selber aber zweimal solo vor dem finnischen Torhüter auf. Die Schweizer stahlen den Sieg sicher nicht.
Die Schweizer überzeugten und glänzten als Team. Einer stach trotzdem heraus. Goalie Leonardo Genoni durfte wieder einmal Held sein. An den Winterspielen war er nach 26 Minuten und vier Gegentoren (und bloss acht Paraden) ausgewechselt worden. In Pyeongchang durfte Genoni nachher nicht mehr aufs Eis. Auch in Dänemark hinterliess Genoni in der Vorrunde den weniger souveränen Eindruck als Reto Berra. Trotzdem setzte Patrick Fischer am Donnerstag auf Genoni. Der 30-jährige honorierte das Vertrauen mit 32 Paraden. Bei den beiden Gegentoren hatte Genoni keine Abwehrchance.
Den Halbfinal gegen Kanada bestreitet die Truppe von Patrick Fischer dann am Samstagabend um 19.15 in Kopenhagen.

Finnland - Schweiz 2:3 (1:0, 0:3, 1:0)
Herning, Jyske Bank Boxen
Zuschauer: 5634
Schiedsrichter: Jerabek/Reneau (CZE/USA), Lasarew/Lhotsky (RUS/CZE)
Tore: 8. Nutivaara (Koivisto, Rantanen) 1:0. 30. Corvi (Fiala, Niederreiter) 1:1. 33. (32:32) Vermin (Meier) 1:2. 34. (33:08) Hofmann (Moser, Fora) 1:3. 49. Rantanen (Savinainen, Aho/Ausschluss Fora) 2:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Finnland: Säteri; Pokka, Heiskanen; Nutivaara, Koivisto; Honka, Kivistö; Riikola; Rantanen, Granlund, Tolvanen; Teräväinen, Aho, Savinainen; Kapanen, Manninen, Jormakka; Anttila, Pesonen, Mäenalanen; Palola.
Schweiz: Genoni; Diaz, Josi; Fora, Müller; Untersander, Kukan; Frick; Rod, Schäppi, Scherwey; Moser, Haas, Hofmann; Niederreiter, Corvi, Fiala; Andrighetto, Vermin, Meier; Baltisberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Senn, Genazzi und Riat (alle überzählig). Timeout Finnland (59:32)
Schüsse: Finnland 34 (13-10-11); Schweiz 27 (6-14-7)
Powerplay-Ausbeute: Finnland 1/4; Schweiz 0/0.
VF Highlights Finnland - Schweiz 2:3
Highlights von Raphael Diaz
15.05.2016
Die Schweizer Nati steht nach dem 5:1-Sieg im abschliessenden Gruppenspiel gegen Frankreich im WM-Viertelfinal. Der Gegner am Donnerstag ist Finnland.

Die Schweizer entledigten sich der Pflichtaufgabe auf souveräne Art und Weise. Nach etwas mehr als 15 Minuten führten sie bereits 2:0. Den ersten Treffer erzielte in der 13. Minute Gregory Hofmann, der zum zweiten Mal an diesem Turnier erfolgreich war. Der Stürmer von Lugano profitierte von einer genialen Vorarbeit von Gaëtan Haas, der seinen Gegenspieler via hinterem Torgehäuse aussteigen liess und dann zum im Slot positionierten Hofmann passte. Beim 2:0 profitierten die Schweizer von einem Puckverlust von Kevin Hecquefeuille an der gegnerischen blauen Linie, worauf Nino Niederreiter und Timo Meier alleine auf den französischen Keeper Florian Hardy loszogen. Zwar liess sich Niederreiter die grosse Chance entgehen, Enzo Corvi schoss das Tor dann aber doch noch.
Im zweiten Drittel liessen die Schweizer eine zweiminütige doppelte Überzahl ungenutzt verstreichen. Dennoch gingen sie mit einem 3:0 in die zweite Pause. Ramon Untersander reüssierte in der 38. Minute im Powerplay mit einem Direktschuss. Es war für den Berner Verteidiger, der nach der letztjährigen WM wegen einer Störung des Gleichgewichtssinns im Innenohr ans Aufhören gedacht hatte, bereits der dritte Treffer und der sechste Skorerpunkt an dieser WM. Der Pass kam von Roman Josi, der in seinem zweiten Einsatz in Kopenhagen eine sehr dominante Rolle einnahm.
Spätestens nach dem 4:0 von Kevin Fiala in der 43. Minute - wie bereits beim 1:0 war eine Strafe angezeigt - gab es über den Ausgang der Partie keinen Zweifel mehr. Der Stürmer der Nashville Predators schoss den Treffer allerdings nicht selber, vielmehr war es ein Eigentor von Hugo Gallet. 49 Sekunden danach gelang Guillaume Leclerc mit einem Ablenker der Ehrentreffer für die Franzosen, die ohne ihre Topspieler Yohann Auvitu (Adduktoren) und Stéphane Da Costa (Hand) antreten mussten. Für den Schlusspunkt sorgte Simon Moser (54.) mit dem zweiten Schweizer Shorthander an diesem Turnier. Auf Seiten der Franzosen stand Headcoach Dave Henderson zum letzten Mal an der Bande - der 66-Jährige hatte das Amt 2004 übernommen.
Die Finnen sicherten sich mit einem 6:2 gegen die USA den Sieg in der Gruppe B. Zuvor hatten sie schon Kanada (5:1) keine Chance gelassen. Das unterstreicht die Stärke der Nordländer. Der letzte Schweizer Sieg gegen Finnland an einem Grossanlass liegt 30 Jahre zurück. An den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary gewannen sie 2:1. Seither setzte es acht Niederlagen ab.

Schweiz - Frankreich 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 6573

Schiedsrichter: Olenin/Schukies (RUS/GER), Davis/Jensen (USA/DEN)
Tore: 13. Hofmann (Haas, Müller) 1:0 (Strafe angezeigt). 16. Corvi (Niederreiter, Meier) 2:0. 38. Untersander (Josi, Corvi/Ausschluss Claireaux) 3:0. 43. Fiala (Haas, Fora) 4:0 (Strafe angezeigt) 4:0. 44. Leclerc (Chakiachvili, Perret) 4:1. 54. Moser (Vermin, Müller/Ausschluss Corvi!) 5:1.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
Schweiz: Genoni; Diaz, Josi; Untersander, Kukan; Fora, Müller; Frick; Rod, Schäppi, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Meier; Andrighetto, Vermin, Fiala; Moser, Haas, Hofmann; Riat.
Frankreich: Hardy; Manavian, Chakiachvili; Hecquefeuille, Gallet; Janil, Raux; Thiry; Fleury, Guttig, Rech; Teddy da Costa, Texier, Treille; Lampérier, Claireaux, Douay; Perret, Ritz, Leclerc; Bouvet.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (verletzt), Senn (Ersatztorhüter), Baltisberger und Genazzi (beide überzählig), Frankreich ohne Stéphane da Costa und Auvitu (beide verletzt). Pfostenschuss Niederreiter (16./Nachschuss führt zum 2:0)
Schüsse: Schweiz 34 (15-13-6), Frankreich 20 (6-5-9)
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/3; Frankreich 0/4 (ein Shorthander kassiert)
Highlights Schweiz - Frankreich 5:1

13.05.2018
Schweizer verliert gegen Schweden 3:5
Die Schweizer Nationalmannschaft erlitt an der Weltmeisterschaft in Dänemark im sechsten Spiel die dritte Niederlage. Nach dem 3:5 gegen Titelverteidiger Schweden kann das Team von Trainer Patrick Fischer die Viertelfinals nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.
Am spielfreien Montag werden die Schweizer zu Fans des russischen Teams. Der Olympiasieger muss die Slowakei bezwingen, ansonsten sind die Chancen der Schweiz auf die Viertelfinals nur noch minimal, treffen doch die Slowaken am Dienstag im abschliessenden Gruppenspiel auf den punktelosen Absteiger Weissrussland. Gewinnen die Russen in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen, müssen die Schweizer gegen Frankreich gleich viele Punkte holen wie die Slowakei gegen Weissrussland. Bei einem russischen Sieg nach 60 Minuten reichen zwei Zähler. In den ersten fünf Partien hatten die Schweizer mit einem mutigen Angriffsspiel überzeugt. Insofern war der Auftritt gegen die sehr stark spielenden Schweden vorab in den ersten 38 Minuten ernüchternd, spielten doch die Skandinavier mit der Schweiz phasenweise Katz und Maus. Das Beste aus Schweizer Sicht war, dass es zu diesem Zeitpunkt «nur» 0:3 stand. Torhüter Leonardo Genoni bewahrte sein Team mehrmals vor einem weiteren Gegentreffer.
In der 39. Minute gelang dann Verteidiger Ramon Untersander mit seinem zweiten Tor an diesem Turnier aus dem Nichts das 1:3. Zu Beginn des letzten Drittels hatten die Schweden die Partie aber weiterhin im Griff. Das änderte sich nach dem 2:3 von Captain Raphael Diaz (45.), der nach einem Pass des neu zur Equipe gestossenen Kevin Fiala geduldig wartete, bis die Abschlussposition ideal war. Für den Zuger Verteidiger war es das erste Tor an einer WM seit dem 9. Mai 2011.
Kurz darauf provozierten die Schweizer eine Strafe, worauf Grégory Hofmann in der 47. Minute im Powerplay beinahe der Ausgleich gelang. Der schwedische Keeper Anders Nilsson parierte dessen Direktschuss nach einem Querpass aber mirakulös. Die Schweizer waren nun in der Partie angekommen. Umso bitterer war das 2:4 von Verteidiger Adam Larsson in der 53. Minute. Während eines weiteren Überzahlspiels für die Schweizer riskierte Fischer alles und ersetzte Genoni durch einen sechsten Feldspieler. Genoni blieb auch nach Ablauf der Strafe draussen, was Magnus Pääjärvi zum 5:2 (57.) nutzte. Das 3:5 von Dean Kukan (60.) war dann nur noch Resultatkosmetik. Somit schossen alle drei Schweizer Treffer Verteidiger. Neben Fiala setzte Fischer gegen Schweden auch erstmals auf Roman Josi. Die beiden Spieler der Nashville Predators waren erst am Sonntagmorgen in Dänemark angekommen.

Schweiz - Schweden 3:5 (0:2, 1:1, 2:2)
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 12'255 (ausverkauft)
Schiedsrichter: JERABEK Antonin (CZE), RANTALA Aleksi (FIN)
Linienrichter:  OTMAKHOV Alexander (RUS), SORMUNEN Hannu (FIN)
Tore: 6. Klingberg (Zibanejad, Ekman-Larsson/Ausschluss Schäppi) 0:1. 10. Hörnqvist (Pettersson, Backlund/Ausschluss Diaz) 0:2. 22. Backlund (Lindholm) 0:3. 39. Untersander (Corvi) 1:3. 45. Diaz (Fiala, Andrighetto) 2:3. 53. Adam Larsson (Backlund) 2:4. 57. Pääjärvi (Backlund) 2:5 (ins leere Tor). 60. Kukan (Untersander/Ausschluss Johan Larsson) 3:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Schweden.
Schweiz: Genoni; Diaz, Müller; Fora, Josi; Untersander, Kukan; Frick; Niederreiter, Corvi, Meier; Andrighetto, Vermin, Fiala; Moser, Haas, Hofmann; Rod, Schäppi, Scherwey; Baltisberger.
Schweden: Nilsson; Adam Larsson, Ekman-Larsson; Klingberg, Lindholm; Wikstrand, Gustafsson; Rakell, Zibanejad, Janmark; Hörnqvist, Backlund, Pettersson; Arvidsson, De la Rose, Kempe; Everberg, Johan Larsson, Pääjärvi; Andersson.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Genazzi, Riat und Senn (alle überzählig); Schweden ohne Forsberg und Ekholm (noch nicht angereist). - Schweiz von 54:25 bis 56:42 und ab 59:32 ohne Goalie.
Schüsse: Schweiz 23 (4-5-14); Schweden 41 (15-14-12).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/4; Schweden 2/3.
Highlights Schweiz - Schweden 3:5

12.05.2018
Schweiz unterliegt Russland nur knapp
Gegen Russland bleibt das Schweizer Nationalteam erstmals an dieser WM ohne Punkte. Das Team von Patrick Fischer unterliegt dem Olympiasieger 3:4.
Das letztlich entscheidende Tor der Russen erzielte Nikita Nesterow zwei Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels in doppelter Überzahl zum 3:1. Den Schweizern gelang im Schlussabschnitt lediglich noch zweimal der Anschlusstreffer. Zum 2:3 durch Sven Andrighetto in der 52. Minute und nach dem vierten russischen Treffer zum 3:4 durch Gaëtan Hass 106 Sekunden vor Schluss. Am Ende riskierten die Schweizer nochmals alles, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr, auch weil Enzo Corvi mit einem Pfostenschuss 13 Sekunden vor Schluss Pech hatte.
Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Ramon Untersander in der 27. Minute im Powerplay erzielt. Die Russen reagierten aber nur 72 Sekunden später mit der erneuten Führung. Die Ausgangslage für die Viertelfinal-Qualifikation ist aus Schweizer Sicht aber noch immer günstig. Ein Sieg aus den letzten beiden Spielen gegen Schweden und Frankreich dürfte reichen.

Russland - Schweiz 4:3 (0:0, 3:1, 1:2)
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 12'366 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Kubus/Schukies (SVK/GER), Davis/Kilian (USA/NOR)
Tore: 23. Kaprisow (Dazjuk, Gussew) 1:0. 27. (26:35) Untersander (Kukan, Corvi/Ausschluss Bereglasow) 1:1. 28. (27:47) Dadonow (Anissimow) 2:1. 40. (39:57) Nesterow (Gussew, Dazjuk/Ausschlüsse Scherwey, Niederreiter) 3:1. 52. Andrighetto (Meier, Vermin) 3:2. 57. Grigorenko (Anissimow, Gawrikow) 4:2. 59. Haas (Andrighetto, Niederreiter/Ausschluss Kaprisow) 4:3 (ohne Goalie)
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
Russland: Koschetschkin; Gawrikow, Kisselewitsch; Saizew, Nesterow; Bereglasow, Jakowlew; Trjamkin; Dadonow, Andronow, Mamin; Butschnewitsch, Anissimow, Grigorenko; Kaprisow, Dazjuk, Gussew; Schalunow, Kablukow, Barabanow; Michejew.
Schweiz: Berra; Diaz, Müller; Untersander, Kukan; Fora, Frick; Genazzi; Rod, Haas, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Moser; Meier, Vermin, Andrighetto; Baltisberger, Schäppi, Hofmann; Riat.
Bemerkungen: Schweiz ohne Genoni (Ersatztorhüter), Senn (überzählig), Josi, Fiala (beide noch nicht angekommen), Walser (nicht angemeldet) und Siegenthaler (abgereist). - Pfostenschüsse: Gussew (3.), Dadonow (4.), 11. Saizew, 60. Corvi.
Timeouts: Schweiz (58:12); Russland (59:01). Schweiz von 56:48 bis 58:12 und ab 58:28 ohne Goalie
Schüsse: Russland 23 (8-7-8); Schweiz 27 (5-9-13)
Powerplay-Ausbeute: Russland 1/4; Schweiz 2/4.
Highlights Russland - Schweiz 4:3
12.05.2018
Das Eishockey-Nationalteam erhält an der WM in Dänemark seine Traumverstärkungen
Roman Josi (27) und Kevin Fiala (21) von den Nashville Predators treffen am Sonntagvormittag in Kopenhagen ein. Die Nashville Predators schieden in der Nacht auf Freitag gegen die Winnipeg Jets aus den Playoffs um den Stanley Cup aus. Am Samstagabend fliegen Josi und Fiala in Richtung Europa ab. Am Sonntagmorgen werden sie in Dänemark erwartet. Ob Roman Josi und Kevin Fiala am Sonntagabend im zweitletzten Vorrundenspiel gegen Schweden bereits spielen werden, steht noch nicht fest. Danach spielen die Schweizer am Dienstag noch gegen Frankreich und am Donnerstag womöglich den Viertelfinal. Nicht mehr zum Schweizer Team gehören ab sofort Verteidiger Jonas Siegenthaler und Stürmer Samuel Walser. Diese beiden wurden bislang noch nicht für die Weltmeisterschaft angemeldet. Da die letzten zwei Kaderplätze jetzt an Josi und Fiala gehen, figurieren sie nicht mehr im Aufgebot. Die beiden Stürmer Viktor Arvidsson und Filip Forsberg sowie Verteidiger Mattias Ekholm, Klubkameraden bei den Nashville Pedrator von Roman Josi und Kevin Fiala verstärken das Team Schweden.

11.05.2018
Swiss Ice Hockey bittet die Nashville Predators um die Freigabe aller drei Schweizer für die WM. Nur zwei aus dem Trio Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala werden aber nach Kopenhagen reisen. Patrick Fischer hat nur noch zwei Plätze in seinem Kader frei. Sollten alle drei Schweizer die Freigabe ihres Klubs erhalten, dann würde der Verband «zu einem späteren Zeitpunkt einen Entscheid fällen», ob er Josi, Weber oder Fiala nicht aufbieten würde. «Alle drei wären auf ihren Positionen eine Verstärkung für das Team», teilte Swiss Ice Hockey mit.
Dave Sutter nach Hause gereist. Nach der Ankunft von Timo Meier kommt Dave Sutter ganz sicher zu keinem Einsatz mehr an der laufenden WM. Sollten nach Timo Meier weitere Verstärkungen aus der NHL eintreffen, blüht dasselbe Schicksal auch Jonas Siegenthaler und Samuel Walser. Beide weilen bei der Mannschaft in Kopenhagen, wurden aber bislang noch nicht für das Turnier gemeldet.
Verstärkung aus der NHL. Am Tag nach dem 2:0-Sieg gegen die Slowakei gab es für Nationaltrainer Patrick Fischer frohe Kunde, erhielt doch Timo Meier von den San Jose Sharks die Freigabe für die WM. Nach der Zusage von Meier sind im Schweizer Team noch zwei Plätze frei, bis das Maximalkontingent von 25 erreicht ist. Diese hält Fischer weiterhin offen, da noch zwei Spieler aus dem Schweizer Trio von Nashville – Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber – ein Thema werden könnten. Die Predators kämpfen in der Nacht auf Dienstag bei den Winnipeg Jets gegen das Ausscheiden.
09.05.2018
Timo Meier glänzt bei seiner Länderspiel-Premiere mit 3 Skorerpunkten.
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft feiert bei ihrem vierten Auftritt an der Weltmeisterschaft in Dänemark gegen Weissrussland einen 5:2-Sieg.
Der am Dienstagmittag aus San Jose zur Mannschaft gestossene Timo Meier feierte mit einem Tor und zwei Assists ein Länderspiel-Debüt nach Mass. Joël Vermin zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus. Es waren für den Lausanner Center im 17. Spiel für die Nationalmannschaft die ersten beiden Tore. Dank dem dritten Sieg im vierten Spiel ist die Ausgangslage der Schweizer im Kampf um die Viertelfinal-Qualifikation vielversprechend. Zunächst geniessen sie aber zwei Ruhetage, ehe sie am Samstagabend auf Olympiasieger Russland treffen.

Schweiz - Weissrussland 5:2 (2:2, 1:0, 2:0)
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 5445 Zuschauer
Schiedsrichter: Öhlund/Rantala (SWE/FIN), Davis/Otmachow (USA/RUS)
Tore: 2. Vermin (Niederreiter, Untersander) 1:0. 6. Platt (Linglet, Djukow) 1:1. 11. Pawlowitsch (Kowyrschin, Materuchin) 1:2. 19. Andrighetto (Meier, Diaz) 2:2. 40. Vermin (Meier) 3:2. 43. Corvi (Diaz) 4:2. 47. Meier (Andrighetto, Hofmann/Ausschluss Pawlowitsch) 5:2
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 8mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Berra; Diaz, Müller; Untersander, Kukan; Fora, Frick; Genazzi; Baltisberger, Schäppi, Rod; Niederreiter, Corvi, Moser; Andrighetto, Vermin, Meier; Scherwey, Haas, Hofmann; Riat.
Weissrussland: Karnauchow; Worobej, Denissow; Korobow, Djukow; Chenkel, Lissowez; Falkowski; Platt, Scharangowitsch, Linglet; Pawlowitsch, Kowyrschin, Materuchin; Kisli, Raswadowski, Gawrus; Drosd, Kitarow, Lewscha; Demkow.
Bemerkungen: Schweiz ohne Genoni (Ersatztorhüter), Senn, Siegenthaler und Walser (alle nicht gemeldet)
Schüsse: Schweiz 45 (16-14-15); Weissrussland 24 (7-9-8)
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/6; Weissrussland 0/3.
Highlights Schweiz - Weissrussland 5:2
08.05.2018
Ärgerliche Niederlage gegen Tschechien im Penaltyschiessen
Die Schweizer Eishockey-Nati kassiert an der Weltmeisterschaft in Dänemark die erste Niederlage. Gegen Tschechien verliert das Team von Coach Patrick Fischer 4:5 nach Penaltyschiessen. Während sämtliche fünf Schweizer im Shootout erfolglos blieben, traf für die Osteuropäer Michal Repik. So kamen die Tschechen trotz eines 1:3- und 2:4-Rückstandes zum fünften Sieg in Folge gegen die SIHF-Auswahl. In der regulären Spielzeit hatten die beiden Mannschaften den 6226 Zuschauern ein turbulentes zweites Drittel mit sechs Toren und neun Zweiminuten-Strafen geboten. Die Schweizer kamen nach der ersten Pause äusserst entschlossen aus der Kabine und gingen mit einem Doppelschlag innert 80 Sekunden von Grégory Hofmann (21.) und Simon Moser (23.) 3:1 in Führung. Während Hofmann erstmals seit der WM 2016 im Nationaldress reüssierte, war es für Moser das 20. Tor für die Schweiz. Drei Minuten nach dem 2:3 (25.) der Tschechen brachte Nino Niederreiter die SIHF-Auswahl mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel erneut mit zwei Treffern in Front. Allerdings verkürzte Dmitrij Jaskin nur 22 Sekunden später mit einem Ablenker auf 3:4. In der 35. Minute gelang Michal Repik das 4:4, wobei aus Sicht der Schweizer Pech dabei war, kam doch die Vorlage vom Schlittschuh von Dean Kukan. Allerdings resultierte der Ausgleich nach einem unnötigen Konter der Tschechen. Beide Teams benötigten für die drei Tore im Mitteldrittel bloss vier Schüsse. Vorzuwerfen gab es dem Berner Keeper Leonardo Genoni aber nicht. In der Overtime rettete er seine Equipe ins Penaltyschiessen.
Im Schlussabschnitt beruhigte sich die Partie. In der 56. Minute vergab Joël Vermin die grosse Chance zum Siegtreffer für die Schweizer, doch scheiterte er mit einem Penalty an Pavel Francouz. Zuvor hatten die Fischer-Equipe eine vierminütige Überzahl nicht nutzen konnten.
Dennoch war das Powerplay ein positiver Faktor. Dieses hatte zuvor immer wieder Anlass zu Kritik gegeben. An der WM 2016 in Paris betrug die Erfolgsquote ungenügende 12,90 Prozent, an den Winterspielen im Februar in Pyeongchang gar nur 8,33 Prozent. An dieser WM hat nun Fischer die Verantwortung für das Überzahlspiel, und das scheint sich auszuzahlen. Gegen Tschechien sah das Powerplay jedenfalls nicht nur ansehnlich aus, die Schweizer agierten mit drei Toren auch sehr erfolgreich. Zwei der drei Treffer schoss Niederreiter, der mit seiner Präsenz vor dem Gehäuse Gold wert ist. Kurz vor dem 1:0 (12.) war er im Gesicht getroffen worden und musste gepflegt werden.
Überhaupt ist zu spüren, dass der Powerstürmer bis in die Haarspitzen motiviert ist, nachdem es ihm in der NHL nicht nach Wunsch gelaufen war. "Es war nicht die Saison, die ich mir erhofft hatte", sagte Niederreiter. So verpasste er 19 Partien wegen der gleichen Fussverletzung. Nach der ersten Verletzung sei er "viel zu früh zurückgekehrt. Ich musste und durfte viel lernen." Davon profitiert nun die Schweiz. Niederreiter hatte schon beim 3:2-Sieg nach Verlängerung im Auftaktspiel gegen Österreich getroffen. Ein Doppelpack an einer WM war ihm bereits 2016 gegen Lettland gelungen. Fischer hatte wie erwartet noch auf NHL-Stürmer Timo Meier verzichtet, der erst am Dienstagmittag aus San Jose zum Team gestossen war. Dafür kehrte Sven Andrighetto nach seiner Sperre in die Aufstellung zurück und spielte zunächst in der ersten Sturmlinie zusammen mit Niederreiter und Enzo Corvi. Später rückte Moser an die Stelle von Andrighetto.
Die Schweizer erhalten nun nur wenig Erholungszeit, treffen sie doch bereits am Mittwochnachmittag um 16.15 Uhr gegen Weissrussland, das bisher noch keinen Punkt gewonnen und Trainer Dave Lewis entlassen hat. Die letzten fünf Partien gegen die Osteuropäer gewannen die Schweizer allesamt.

Tschechien - Schweiz 5:4 (1:1, 3:3, 0:0, 0:0) n.P.
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 6226
Schiedsrichter: Gofman/Reneau (RUS/USA), Goljak/Lasarew (BLR/RUS)
Tore: 12. Niederreiter (Hofmann/Ausschluss Sulak) 0:1. 17. Kubalik (Necas/Ausschluss Müller) 1:1. 21. Hofmann (Andrighetto, Diaz/Ausschluss Kubalik) 1:2. 23. Moser (Vermin, Müller) 1:3. 25. Moravcik (Sklenicka, Hyka/Ausschlüsse Krejcik; Baltisberger) 2:3. 28. (27:21) Niederreiter (Moser, Untersander/Ausschluss Jaskin) 2:4. 28. (27:43) Jaskin (Moravcik, Nestrasil) 3:4. 35. Repik (Kubalik) 4:4 (Strafe angezeigt).
Penaltyschiessen: Jaskin -, Rod -; Hyka -, Andrighetto -; Necas -, Niederreiter -; Nestrasil -, Corvi -; Repik 1:0,
Strafen: 13mal 2 Minuten gegen Tschechien, 9mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Francouz; Gudas, Moravcik; Hronek, Sulak; Sklenicka, Jordan; Polasek, Krejcik; Hyka, Faksa, Cervenka; Repik, Plekanec, Kubalik; Nestrasil, Necas, Jaskin; Chytil, Horak, Kousal.
Schweiz: Genoni; Diaz, Müller; Untersander, Kukan; Fora, Frick; Genazzi; Rod, Schäppi, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Andrighetto; Baltisberger, Haas, Hofmann; Riat, Vermin, Moser.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Senn (überzählig), Meier, Siegenthaler, Walser (alle nicht gemeldet) und Sutter (abgereist). - Francouz lenkt Schuss von Hofmann an die Latte ab (4.). - 56. Vermin scheitert mit Penalty an Francouz. - Timeout Schweiz (60.).
Schüsse: Tschechien 27 (5-7-6-9); Schweiz 29 (7-9-13-0).
Powerplay-Ausbeute: Tschechien 1/5; Schweiz 3/9.
Highlights Tschechien - Schweiz 5:4 n. Penalty
06.05.2018
Starke Schweizer schlagen Slowaken verdient
Die Schweizer Nationalmannschaft holt an der WM in Kopenhagen den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Das Team von Coach Patrick Fischer gewinnt nach einer guten Leistung gegen die Slowakei 2:0. Tristan Scherwey (12). und Mirco Müller (21.) nach Vorarbeit von Scherwey in Unterzahl trafen für die Schweiz, die zum Auftakt am Samstag gegen Österreich einen 2:0-Vorsprung noch verspielt hatte. Doch im Gegensatz zur Auftaktpartie gegen den Aufsteiger gaben die Schweizer die Partie gegen den direkten Konkurrenten in Kampf um einen Platz in den Viertelfinals nicht mehr aus der Hand und wurden für ihre Leistungssteigerung mit einem Sieg nach 60 Minuten belohnt. Torhüter Reto Berra feierte einen Shutout.
Mit dem Sieg schafften die Schweizer eine Premiere. Noch nie zuvor hatten sie an einer WM die Slowakei besiegt. Vier Niederlagen und ein Remis hatte die magere Bilanz gegen die Osteuropäer vor dem Duell am Sonntag in Kopenhagen gelautet. Für die Schweiz ist es im 6. Duell mit die Slowakei an einer WM der erste Sieg. Dank dem 2. Erfolg klettert das Fischer-Team in der Tabelle der Gruppe A mit 5 Punkten auf Rang 3, nach dem Ruhetag am Montag geht es für die Nati am Dienstagabend weiter mit dem Spiel gegen Tschechien.

Slowakei - Schweiz 0:2
0:1, 0:1, 0:0
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 10'915
Schiedsrichter: Gouin/Hribik (CAN/CZE), Lasarew/Malmqvist (RUS/SWE)
Tore: 12. Scherwey (Diaz, Müller) 0:1. 21. (20:22) Müller (Scherwey/Ausschluss Diaz!) 0:2
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz
Slowakei: Ciliak; Cajkovsky, Sekera; Granak, Daloga; Jaros, Janosik; Fehervary; Jurco, Kristof, Nagy; Bakos, Mikus, Hascak; Svitana, Buc, Bondra; Skalicky, Marcinko, Cingel
Schweiz: Berra; Diaz, Müller; Untersander, Kukan; Fora, Frick; Rod, Haas, Scherwey; Niederreiter, Corvi, Hofmann; Riat, Vermin, Moser; Baltisberger, Schäppi, Genazzi
Bemerkungen: Schweiz ohne Andrighetto (gesperrt), Genoni (Ersatztorhüter), Senn (überzählig), Sutter, Siegenthaler und Walser (alle nicht gemeldet). - Timeout Schweiz (35.)
Slowakei von 57:40 bis 58:20 und ab 59:12 ohne Goalie
Schüsse: Slowakei 25 (12-6-7); Schweiz 26 (9-11-6)
Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/2 (1 Shorthander kassiert); Schweiz 0/3
Highlights Slowakei - Schweiz

05.05.2018
Schweiz bezwingt Österreich knapp
Die Schweiz vermeidet an der WM in Dänemark einen WM-Fehlstart. Enzo Corvi schiesst die Schweiz zum 3:2-Startsieg gegen Österreich nach Verlängerung. Das Siegtor erzielte Corvi mit feiner Einzelleistung in der 64. Minute. Allerdings profitierte Corvi von einem ungünstigen Spielerwechsel der Österreicher. Die ersten beiden Schweizer Tore hatten Nino Niederreiter und Gaëtan Haas erzielt. Ambris Dominic Zwerger erzielte als Folge eines Restausschlusses gegen Sven Andrighetto in Überzahl den Anschlusstreffer für Österreich. Ein kapitaler Fehler von Dean Kukan führte dan zum Ausgleich durch Manuel Ganahl. Die Schweizer hatten in der regulären Spielzeit ein Schussverhältnis von 40:19 zu ihren Gunsten verzeichnet.

Schweiz - Österreich 3:2
1:0, 1:1, 0:1, 1:0 n.V.
Royal Arena, Kopenhagen
Zuschauer: 5019
Schiedsrichter: Olenin/Sjöqvist (RUS/SWE), Goljak/Lasarew (BLR/RUS)
Tore: 19. Niederreiter (Corvi, Hofmann) 1:0. 25. Haas (Scherwey, Müller) 2:0. 35. Zwerger (Rauchenwald, Haudum/Ausschluss Andrighetto) 2:1. 47. Ganahl (Schneider) 2:2. 64. (63:18) Corvi (Niederreiter) 3:2.
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Andrighetto) plus Spieldauer (Andrighetto) gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Österreich.
Schweiz: Genoni; Diaz, Müller; Untersander, Kukan; Fora, Frick; Genazzi; Niederreiter, Corvi, Hofmann; Andrighetto, Haas, Scherwey; Riat, Vermin, Moser; Baltisberger, Schäppi, Rod.
Österreich: Starkbaum; Schumnig, Unterweger; Ulmer, Heinrich; Schlacher, Viveiros; Strong, Altmann; Schneider, Hundertpfund, Ganahl; Hofer, Komarek, Lebler; Haudum, Rauchenwald, Zwerger; Woger, Obrist, Spannring.
Bemerkungen: Schweiz ohne Berra (Ersatztorhüter), Senn, Siegenthaler, Sutter und Walser (alle nicht gemeldet).
Schüsse: Schweiz 41 (14-10-16-1); Österreich 19 (7-7-5-0).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/3; Österreich 1/3.
Highlights Schweiz - Österreich 3:2 n. Overtime


02.05.2018
Das Aufgebot für die Weltmeisterschaft steht. Patrick Fischer nominiert drei Torhüter, neun Verteidiger und 13 Stürmer. Thomas Rüfenacht, Stürmer des SC Bern, wird verletzungsbedingt nicht an der WM in Kopenhagen teilnehmen. Fischer behält zwar die maximal mögliche Anzahl Spieler (25) im Kader, dürfte nun aber umso mehr auf Verstärkungen aus Nordamerika (Timo Meier, Kevin Fiala, Roman Josi) hoffen.

30.04.2018
Fabrice Herzog verletzt.
Fabrice Herzog stösst nicht zur Nationalmannschaft. Der Stürmer der Schweizer Meisters ZSC-Lions wird trotz des Aufgebots vom Samstag aus medizinischen Gründen nicht an die WM reisen können. Für Herzog wird keine Nachnomination getätigt.

28.04.2018
Patrick Fischer, Headcoach der Herren A-Nationalmannschaft, hat nach dem Playoff-Final Kadermutationen vollzogen. Im Kader figurieren ab kommender Woche 3 Torhüter, 9 Verteidiger und 15 Stürmer. Je eine letzte Mutation auf der Verteidiger- sowie Stürmerposition wird in der kommenden Woche noch gefällt. Mit der gestern zu Ende gegangenen Meisterschaft der National League, stehen der Nationalmannschaft nun auch die Spieler der Finalteams zur Verfügung. Vom Meister ZSC Lions hat Patrick Fischer Verteidiger Dave Sutter sowie die Stürmer Chris Baltisberger, Fabrice Herzog und Reto Schäppi aufgeboten. Vom HC Lugano stösst Stürmer Gregory Hofmann zum Team. Den Cut nicht geschafft haben die Verteidiger Tobias Geisser (EV Zug), Romain Loeffel (Genève-Servette HC) und Claude-Curdin Paschoud (HC Davos) sowie die Stürmer Yannick-Lennart Albrecht (SCL Tigers), Simon Bodenmann (SC Bern) Killian Mottet (HC Fribourg-Gottéron) und Calvin Thürkauf (Cleveland Monsters). Das WM-Aufgebot wird kommende Woche kommuniziert. Auf der Verteidiger- sowie auf der Stürmerposition wird noch je eine Mutation vorgenommen.

27.04.2018
Die Schweiz hat auch das zweite WM-Testspiel in Lettland gewonnen. Beim 3:0 feierte Reto Berra ein gelungenes Nati-Comeback.
Nachdem die Nati im ersten Vergleich (2:1-Sieg nach Verlängerung) mit Lettland wenig überzeugend auftrat, steigerte sie sich im zweiten Spiel. Mit einer soliden Defensive als Basis liessen sie der lettischen Auswahl keine Chance. Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel, als die Schweiz durch 2 Verteidiger-Tore auf 3:0 erhöhten. Zu den Treffern von Michael Fora (26.) und Romain Loeffel (31.) gab jeweils Damien Riat das entscheidende Zuspiel. Patrick Fischer nahm im Vergleich zum ersten Spiel 4 Wechsel vor, so auch auf der Position des Torhüters. Reto Berra, der in dieser Saison fünf NHL-Partien für Anaheim bestritten hatte, absolvierte sein erstes Länderspiel seit der WM 2016. In die Mannschaft zurück kehrte unter anderen auch Samuel Walser. Der Davoser Stürmer schoss – unter Mithilfe des lettischen Keepers – nach knapp 9 Minuten den verdienten Führungstreffer für die überlegenen Schweizer. Einen Wermutstropfen gab es im letzten von acht Vorbereitungsspielen dennoch. Bereits nach wenigen Minuten fiel Jonas Siegenthaler verletzt aus. Nach der Rückreise aus Lettland geniessen die Spieler 2 freie Tage, ehe sie sich am Montag in Zürich wieder besammeln. Trainer Patrick Fischer wird am Wochenende entscheiden müssen, welche Spieler er noch ins Team holen und welche er aus dem WM-Aufgebot streichen will.
Erwartet wird, dass Fischer noch rund die Hälfte der Mannschaft auswechselt. Ganz bestimmt einrücken werden am Montag die Nordamerika-Profis Nino Niederreiter, Sven Andrighetto, Mirco Müller und Dean Kukan. Dazu kommen die Spieler von Kloten, Lugano und den ZSC Lions.

Lettland - Schweiz in Riga 0:3 (0:1, 0:2, 0:0)
Riga, Zuschauer: 3'000
SR: Odins/Balodis (LAT), Locans/Jakovlevs (LAT)
Tore: 08:42 0:1 Samuel Walser (Frick), 25:09 0:2 Michael Fora (Riat, Vermin), 64:23 0:3 Romain Loeffel
Strafen: Schweiz 7mal 2 plus 10 Minuten (Bodenmann), Lettland 5mal 2
Lettland: Gudlevskis (41. Kivlenieks); Cibulskis, Galvins; Sotnieks, Freibergs; Rubins, Zile; Salija; Razgals, Abols, Indrasis; Redlihs, Dzerins, Bukarts; Kalns, Pavlovs, Bicevskis; Jevpalovs, Batna, Skvorcovs; Cipulis.
Schweiz: Berra; Fora, Siegenthaler; Diaz, Geisser; Loeffel; Genazzi; Frick, Paschoud; Rod, Walser, Scherwey; Bodenmann, Albrecht, Rüfenacht; Riat, Vermin, Moser; Thürkauf, Mottet.
Bemerkungen: Schweiz ohne Senn (Ersatztorhüter), Untersander, Corvi, Haas und Genoni (alle überzählig). - Siegenthaler im 1. Drittel verletzt ausgeschieden.
Pfostenschuss: Razgals (29.)
Powerplay-Ausbeute: Lettland 0/5; Schweiz 0/2.

26.04.2018
Schweiz gewinnt gegen Lettland 2:1 nach Overtime
Die Leistung der Nati war nicht wirklich überzeugend. Im Schweizer Spiel fehlte es an Tempo und Engagement. Die erste Schlüsselszene der Partie ereignete sich bereits in der 6. Minute. Andris Dzerins profitierte von einem Abpraller von Leonardo Genoni und brachte Lettland früh in Führung. Diesem Goal liefen die Schweizer mehr als 40 Minuten lang hinterher. Killian Mottet glich in der 47. Minute mit einem Weitschuss aus. Mottet erzielte sein erstes Länderspieltor. Damien Riat stellte 23 Sekunden vor Schluss der Verlängerung den Sieg sicher. Insgesamt agierte das Team von Patrick Fischer in Überzahl ungenügend. Ausserdem leisteten sich die Schweizer zu viele unnötige Strafen: Simon Moser kassierte für ein Stockfoul 2 Strafminuten, als die Schweizer zu fünft gegen drei Letten Powerplay spielten. Und Joel Vermin musste auf die Strafbank, als sich sein Team bereits in Unterzahl befand.
Lettland - Schweiz in Riga 19.30 1:2 N.V (1:0, 0:0, 0:1, 0:1)
Riga, Zuschauer: 1800
SR: Ansons Andris, Abbet Ludo, Achermann Samuel, Achtnich Jens
Tore: 05:47 1:0 Andris Dzerins (Bukarts), 47:13 Killian Mottet (Albrecht), 64:23 1:2 Damien Riat
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lettland, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Lettland: Gudlevskis; Rubins, Batna; Siksna, Zile; Sotnieks, Freibergs; Cibulskis, Galvins; Skvorcovs, Jevpalovs, Razgals; Kalns, Pavlovs; Cipulis; Redlihs, Dzerins, Bukarts; Indrasis, Abols, Karsums.
Schweiz: Genoni; Geisser, Diaz; Loeffel, Genazzi; Untersander, Frick; Fora, Siegenthaler; Bodenmann, Corvi, Ruefenacht; Mottet, Haas, Rod; Moser, Riat, Vermin; Thürkauf, Albrecht, Scherwey.
Bemerkungen: Schweiz ohne Senn (Ersatztorhüter), Berra, Paschoud und Walser (alle überzählig).
Pfostenschuss: Bukarts (59:55).
Powerplay-Ausbeute: Lettland 0/4; Schweiz 0/4.

Drei Verstärkungen aus Übersee und die Spieler von Kloten, Lugano und dem ZSC
Ab kommenden Montag, 30. April 2018, gehören Sven Andrighetto (Colorado Avalanche/NHL), Mirco Müller (New Jersey Devils/NHL) und Dean Kukan (Cleveland Monsters/AHL) zum Schweizer WM-Team. Andrighetto scheiterte mit den Colorado Avalanche/NHL in der ersten Playoff-Runde an den Nashville Predators/NHL. Der 25-Jährige absolvierte in dieser Saison 50 Spiele für Colorado und erspielte 22 Punkte. Es ist nach der Weltmeisterschaft 2016 in Moskau das zweite WM-Aufgebot für den Zürcher.
Mirco Müller von den New Jersey Devils (NHL) erhielt den WM-Release seines Teams, wie bereits von New Jersey kommuniziert. Er stand in der vergangenen Saison 28 Mal für die Devils im Einsatz und erzielte 4 Punkte. Es ist das erste WM-Aufgebot für die A-Weltmeisterschaft für den 23-jährigen Winterthurer.
Dean Kukan, bei den Columbus Blue Jackets (NHL) unter Vertrag, spielte den Grossteil der Saison für die Cleveland Monsters (AHL), das Farmteam der Blue Jackets. In 32 Spielen  erreichte er 15 Punkte. Es ist für Kukan nach 2014, 2015 und 2017 bereits das vierte Aufgebot für die A-Weltmeisterschaft. Auch die Akteure von Lugano, ZSC Lions und Kloten stossen zum Schweizer Team.
Keine WM-Freigabe für Nico Hischier
Nico Hischier von den New Jersey Devils (NHL) wird nicht zum Schweizer WM-Team gehören. Die  New Jersey Devils (NHL) das Team von Nico Hischier erteilt dem Nummer  1-Draft der vergangenen Saison keine WM-Freigabe. Die Devils waren  vergangene Woche in der ersten Playoff-Runde an den Tampa Bay Lightning  gescheitert. Daher wäre Hischier theoretisch für eine WM-Teilnahme frei  gewesen.

24.04.2018
Wie für Nino Niederreiter und Reto Berra  steht die WM-Teilnahme für einen weiteren Schweizer NHL-Profi fest: Die  New Jersey erteilt Verteidiger Mirco Müller die Freigabe für das Turnier  in Dänemark.
Mit den Worten "Willkommen im Team" bestätigte Swiss  Ice Hockey einen entsprechenden Tweet der New Jersey Devils. Der  23-jährige Müller wird erstmals für die Schweiz auflaufen und wie  Niederreiter am Montag zur Mannschaft stossen.
Nino Niederreiter und Reto Berra stossen zur Nati
Die Nati kann an der WM in Dänemark auf die Dienste von Nino Niederreiter und Reto Berra zählen.
Berra rückte bereits am Dienstag in Zürich zur vierten WM-Vorbereitungswoche ein. Der 31-jährige Zürcher, der in dieser Saison zu fünf NHL-Einsätzen mit den Anaheim Ducks gekommen war, bildet für die letzten beiden WM-Testspiele am Donnerstag und Freitag in Lettland zusammen mit Leonardo Genoni (Bern) und Gilles Senn (Davos) das Goalie-Trio. Nicht mehr im Team ist hingegen Senns Davoser Teamkollege Joren van Pottelberghe. Nino Niederreiter steht dem Nationalteam ab kommendem Montag zur Verfügung. Der erfahrene NHL-Stürmer war mit den Minnesota Wild in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Insgesamt nahm Niederreiter mit der Schweiz viermal an einer WM (letztmals vor zwei Jahre) und 2014 in Sotschi an den Olympischen Spielen teil. Im Vorjahr verzichtete der Bündner wegen laufenden Vertragsverhandlungen auf eine WM-Teilnahme. Nicht mehr im Team ist Joren van Pottelberghe vom HC Davos. Er absolvierte gegen Tschechien (4. April) und Weissrussland (15. April) seine ersten Spiele im Dress der Herren A-Nationalmannschaft.

21.04.2018
Die Schweiz gewinnt gegen Norwegen mit 3:0
Somit gelingt die Revanche für die Niederlage von gestern.
Wie bereits im ersten Vergleich erspielten sich die Schweizer auch im letzten Heimauftritt der Saison eine deutliche Feldüberlegenheit. Anders als am Freitag wurden sie dafür mit einem Sieg belohnt, dem dritten im sechsten Spiel dieser WM-Vorbereitung. Die Differenz schufen die Schweizer im Powerplay. Gaëtan Haas (33.) mit einem Ablenker nach einem Schuss von Ramon Untersander in einfacher und Damien Riat (46.) in doppelter Überzahl erzielten die wegweisenden Tore. Nachdem den Schweizern in den bisherigen Vorbereitungsspielen im Powerplay nur wenig gelungen war, dürfte diese Ausbeute mit Blick auf die WM Selbstvertrauen gegeben haben. Eine sehr solide Leistung gelang dem Schweizer Team bei schwierigen Bedingungen (Hitze und schlechtes Eis) auch in der Defensive. Torhüter Leonardo Genoni, der am Vortag noch eine Pause erhalten hatte, musste nur 13 Mal eingreifen. Er hinterliess einen sicheren Eindruck. Einen Tag nach Calvin Thürkauf debütierte mit Verteidiger Jonas Siegenthaler ein weiterer Spieler aus der nordamerikanischen AHL im Trikot des Schweizer Nationalteams. Siegenthaler zeigte einige gute Ansätze und lieferte sich zu Beginn des Mitteldrittels eine Schlägerei mit Tommy Kristiansen. Thürkauf seinerseits gelang mit dem Assist zum 3:0 der erste Skorerpunkt im Nationalteam. Die Vorbereitung auf die WM schliesset die Schweiz nächste Woche in Riga mit zwei Auswärtspartien gegen Lettland ab.

Schweiz - Norwegen 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Biasca, Zuschauer: 2103
SR: Massy/Tscherrig, Castelli/Fluri
Tore: 33. Haas (Untersander, Bodenmann/Ausschluss Haga) 1:0. 46. Riat (Corvi/Ausschlüsse Röymark, Ken André Olimb) 2:0. 55. Mottet (Thürkauf) 3:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 6mal 2 plus 5 Minuten (Ktistiansen) plus Spieldauer (Kristiansen) gegen Norwegen.
Schweiz: Genoni; Fora, Siegenthaler; Untersander, Frick; Loeffel, Genazzi; Diaz, Paschoud; Rod, Walser, Scherwey; Riat, Corvi, Vermin; Bodenmann, Haas, Moser; Thürkauf, Albrecht, Mottet.
Norwegen: Haugen; Johannesen, Bull; Espeland, Lesund; Forsberg, Ström; Ken André Olimb, Mathis Olimb, Röymark; Rosseli Olsen, Lindström, Salsten; Steffen Thoresen, Bastiansen, Haga; Valkvae Olsen, Roest, Trettenes; Hoff, Kristiansen.
Bemerkungen: Schweiz ohne Senn (Ersatztorhüter), Geisser, Rüfenacht und van Pottelberghe, Norwegen ohne Holös (alle überzählig). - Länderspiel-Debüt von Siegenthaler.
Pfostenschuss: Untersander (56.).
Schüsse: Schweiz 28 (10-13-5); Norwegen 13 (4-4-5)
Powerplay-Ausbeute: Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/5; Norwegen 0/2.

20.04.2018
Die Schweiz hat im 1. Testspiel gegen Norwegen in Langenthal eine unnötige 1:2-Niederlage kassiert.
Die Niederlage in Langenthal war auf keinen Fall zwingend. Das Team von Coach Patrick Fischer startete furios in die Partie und kam in den ersten 4 Minuten durch Damien Riat und Joel Vermin zu gleich 2 hochkarätigen Chancen – beide scheiterten solo vor Norwegens Goalie Henrik Haukeland.
Auch in der Folge ist die Schweiz das klar bessere Team, zeigte sich vor dem gegnerischen Tor aber überaus ineffizient. Dazu offenbarte sich einmal mehr die seit Olympia bekannte Schweizer Schwäche im Powerplay; aus 3 Überzahl-Gelegenheiten bis Spielmitte konnte die Nati keinen Profit ziehen. Norwegen machte es nach 36 Minuten besser. Als beide Teams je einen Spieler auf der Strafbank hatten, brachte Stefan Espeland die Gäste in Führung. Mit einem satten Schuss in die hohe Ecke liess der Stürmer von Valerenga Oslo dem Schweizer Keeper Gilles Senn keine Abwehrchance. Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Espelands Valerenga-Teamkollege Tobias Lindström auf 2:0. Damit war vorerst auch der Schweizer Widerstand gebrochen: Die Nati sorgte bis in die Schlussphase kaum noch für echte Torgefahr vor Haukeland. Eine Strafe gegen Norwegens Christian Bull brachte die Schweiz doch noch ins Spiel zurück. Fischer setzte alles auf eine Karte, ersetzte Senn durch einen sechsten Feldspieler. In doppelter Überzahl sorgte Joel Genazzi mit einem Schuss von der blauen Linie gut 3 Minuten vor der Sirene für den Schweizer Anschlusstreffer. Der Ausgleich wollte danach nicht mehr gelingen, Tristan Scherwey vergab die beste Chance auf das 2:2. Bereits am Samstag erhalten die Schweizer in Biasca im zweiten Spiel gegen Norwegen die Möglichkeit, es besser zu machen.

Schweiz - Norwegen 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)
Langenthal, Zuschauer: 3339
SR: Dipietro Alessandro, Tscherrig Michael, Altmann Dominik, Progin Marc-Henri
Tore: 37. Espeland (Lindström/Ausschlüsse Moser; Mathis Olimb) 0:1. 44. Lindström (Rosseli Olsen) 0:2. 57. Genazzi (Ausschluss Bull) 1:2 (ohne Goalie).
Strafen: 2mal 2  gegen die Schweiz, 6mal 2 gegen Norwegen
Schweiz: Senn; Untersander, Frick; Loeffel, Paschoud; Diaz, Geisser; Fora, Genazzi; Rod, Thürkauf, Scherwey; Riat, Corvi, Moser; Bodenmann, Haas, Rüfenacht; Vermin, Walser, Mottet.
Norwegen: Haukeland; Sveum, Bonsaksen; Johannesen, Bull; Espeland, Lesund; Trettenes, Ström; Ken André Olimb, Mathis Olimb, Hoff; Salsten, Lindström, Rosseli Olsen; Steffen Thoresen, Forsberg, Haga; Kristiansen, Roest, Röymark.
Bemerkungen: Van Pottelberghe (Ersatztorhüter). Schweiz ohne Genoni, Siegenthaler und Albrecht. Norwegen ohne Holös (alle überzählig). - 1. Länderspiel von Thürkauf.
Schweiz von 56:20 bis 56:28, von 57:15 bis 59:18 und ab 59:45 ohne Goalie.
Pfostenschüsse: 5. Vermin, 32. Bodenmann.
Timeouts: Schweiz (59.); Norwegen (58.).
Schüsse: Schweiz 41 (9-19-13); Norwegen 19 (8-5-6)
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/5;  Norwegen 0/2

17.04.2018
Für die dritte WM-Vorbereitungswoche und zwei Länderspielen gegen Norwegen in Langenthal (20. April) und Biasca (21. April) hat Patrick Fischer eine Nachnomination getätigt.
Der Verteidiger Jonas Siegenthaler (Hershey Bears /AHL) reist diese Woche in die Schweiz und wird frühestens am Donnerstag, 19. April zum Team stossen. Wann er erstmals im Line-up erscheinen wird, ist noch nicht entschieden. Der ehemalige ZSC-Verteidiger absolvierte bisher 88 Spiele für die Hershey Bears in der AHL und sammelte 13 Skorerpunkte.
Dominic Lammer fällt aus. Der EVZ-Stürmer Dominic Lammer fällt aufgrund einer Fussverletzung aus, die er sich in der vergangenen WM-Vorbereitungswoche zugezogen hat und kehrt nicht ins Team zurück. Für fünf Spieler ist die WM-Vorbereitung nach zwei Partien in  Pribram (CZE) gegen Tschechien und zwei Spielen gegen Weissrussland in La Chaux-de-Fonds sowie Lausanne, zu Ende. Folgende Spieler haben den Cut nicht geschafft: Miro Zryd (SCL Tigers), Matthias Rossi (HC  Fribourg-Gottéron), Dario Simion (HC Davos), Reto Suri (EV Zug) und Jeremy Wick (Genève-Servette HC).

15.04.2018
Schweiz gewinnt auch zweiten WM-Test gegen Weissrussland
Nach der Hälfte der Vorbereitung steht die Schweiz damit mit zwei Siegen und zwei Niederlagen da. In Lausanne drehten Dominic Lammer und Lukas Frick die Partie im Mitteldrittel mit ihren jeweils ersten Länderspieltoren, nachdem die Schweizer im Startdrittel 0:1 in Rückstand geraten waren. Im Vergleich zum ersten Duell am Donnerstag in La Chaux-de-Fonds wirkten die Schweizer etwas weniger frisch und spielfreudig. Einzig im Mitteldrittel vermochten sie die Weissrussen zur ungewohnten Mittagszeit mit ihrem Tempo unter Druck zu setzten. Sinnbildlich dazu war kurz nach Spielhälfte der Führungstreffer von Frick, der nach einem herrlichen Doppelass mit dem starken Lammer entstanden war. Defensiv liessen die Schweizer im ersten Länderspiel in Lausanne seit fünf Jahren wenig zu. Joren van Pottelberghe, der sich beim 0:1 in der nahen, oberen Ecke hatte erwischen lassen, musste deutlich weniger gefährliche Schüsse abwehren als Gilles Senn in La Chaux-de-Fonds. Fünf Minuten vor dem Ende war van Pottelberghe gegen die noch einmal aufkommenden Weissrussen bereits geschlagen, als Samuel Walser den Puck auf der Linie stoppte und der Schweiz damit den Sieg sicherte. Auch mit einem zusätzlichen Spieler anstelle des Torhüters gelang den müde wirkenden Weissrussen kein Treffer mehr.
Nächste Woche trifft die Schweiz am Freitag in Langenthal und am Samstag in Biasca zweimal auf Norwegen. Für diese Partien neu zum Team stossen werden sieben Spieler von Playoff-Halbfinalist Bern. Auch Raphael Diaz, der gegen die Weissrussen wegen einer Blessur noch eine Pause erhalten hat, sollte mitmachen können.

Schweiz - Weissrussland 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)
Zuschauer: 2450
SR Tscherrig/Wehrli, Progin/Stuber.
Tore: 12.  Remesow (Materuchin, Karaban) 0:1. 23. Lammer (Corvi) 1:1. 31. Frick  (Lammer) 2:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 10mal 2 plus  10 Minuten (Gawrus) gegen Weissrussland.
Schweiz: Van  Pottelberghe; Frick, Paschoud; Loeffel, Genazzi; Fora, Geisser; Zryd;  Wick, Albrecht, Suri; Rossi, Vermin, Mottet; Riat, Corvi, Lammer;  Simion, Walser.
Weissrussland: Karnauchow; Chenkel, Lisowez;  Graborenko, Djukow; Worobej, Snacharenko; Justinenko; Demkow, Kitarow,  Drosd; Pawlowitsch, Scharangowitsch, Linglet; Stepanow, Belewitsch,  Gawrus; Karaban, Remesow, Materuchin; Ambroschejtschik.
Bemerkungen: Schweiz ohne Diaz (geschont) und Senn (Ersatztorhüter). - Pfostenschuss  Linglet (2.). Timeout Weissrussland (59:04), Weissrussland ab 58:55  ohne Torhüter. - Schüsse: Schweiz 34 (15-14-5); Weissrussland 21  (7-3-11).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/5; Weissrussland 0/3.

13.04.2018
Schweiz bezwingt Weissrussland 3:2
Man wolle die Weissrussen wie an der WM vor einem Jahr "mit Tempo" bezwingen, hatte Patrick Fischer vor dem Spiel gefordert. Die junge Schweizer Auswahl, die auf die WM hin noch zahlreiche Änderungen erfahren wird, setzte die Vorgaben des Nationaltrainers zumindest in den ersten 40 Minuten um. Immer wieder kamen sie dank ihren schnellen Vorstössen gefährlich vor das gegnerische Tor und erspielten sich bis dahin eine 3:0-Führung. Am Ende feierten die Schweizer im 13. Länderspiel dieser Saison ihren erst dritten Sieg.
Im letzten Drittel geriet der Schweizer Sieg noch einmal in Gefahr, weil die Schweizer plötzlich deutlich nachliessen, die Weissrussen ihre Chancen plötzlich ebenfalls verwerteten und noch bis auf einen Treffer verkürzten. Auch dank einem starken Torhüter Gilles Senn, der in der hektischen Schlussphase die Ruhe bewahrte, retteten die Schweizer den Vorsprung über die Zeit. Die läuferische Überlegenheit akzentuierte sich im zweiten Drittel, in dem sich die Schweizer zwar weniger Chancen erspielten als die Weissrussen (7:10 Torschüsse), dafür aber die deutlich gefährlicheren. Die letztlich entscheidende Differenz schufen die Schweizer im Powerplay herbei, in dem sie die Führung dank Treffern von Damien Riat (21.) kurz nach der ersten und Killian Mottet (40.) kurz vor der zweiten Pause auf 3:0 ausbauten. Den ersten Treffer in der 5. Minute hatte etwas glückhaft Verteidiger Michael Fora erzielt.
Die ersten beiden Vorbereitungsspiele auf die WM in Dänemark (4. bis 20. Mai) hatten die Schweizer letzte Woche auswärts gegen Tschechien noch verloren. Im Vergleich zu den Auftritten gegen die Tschechen zeigten sich die Schweizer verbessert. Die angestrebte Steigerung ist Fischers Mannschaft gelungen.
Dass die Schweizer einen Sieg einfuhren, war nicht selbstverständlich. Denn im Gegensatz zu den Weissrussen, die mit wenigen Ausnahmen bereits mit der WM-Mannschaft antraten, wird Fischer seine Mannschaft bis zur WM noch auf sehr vielen Positionen verändern.
In dieser Woche noch nicht dabei sind die sieben bereits aufgebotenen Spieler von Playoff-Halbfinalist Bern. Die werden erst in der kommenden Woche gegen Norwegen mit von der Partie sein. Im ersten Duell mit Weissrussland ebenfalls noch eine Pause erhielt Raphael Diaz.
Am Sonntag treffen die Schweizer in Lausanne ein zweites Mal auf die Weissrussen. Die Osteuropäer sind an der WM einer der Schweizer Gruppengegner.

Schweiz - Weissrussland 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)
La Chaux-de-Fonds.
Zuschauer: 3554 Zuschauer
SR DiPietro/Mollard, Abegglen/Kaderli.
Tore: 5. Fora (Simion) 1:0. 21. (20:17) Riat (Vermin/Ausschlüsse Justinenko, Kitarow) 2:0. 40. (39:32) Mottet (Loeffel/Ausschluss Materuchin) 3:0.
45. Gawrus 3:1. 58. Kowyrschin (Pawlowitsch) 3:2.
Strafen: 10mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 11mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Senn; Loeffel, Genazzi; Fora, Geisser; Frick, Paschoud; Zryd; Riat, Corvi, Lammer; Rossi, Vermin, Mottet; Wick, Albrecht, Suri; Simion, Walser.
Weissrussland: Kulbakow; Worobej, Korobow; Chenkel, Lisowez; Justinenko, Snacharenko; Djukow; Pawlowitsch, Scharangowitsch, Linglet; Stepanow, Kowyrschin, Gawrus; Drosd, Belewitsch, Kitarow; Karaban, Demkow, Materuchin; Ambroschejtschik.
Bemerkungen: Schweiz ohne Diaz (geschont) und van Pottelberghe (Ersatztorhüter).
Pfostenschüsse Suri (5.), Linglet (24.) und Riat (22.). - Schüsse: Schweiz 22 (14-7-1); Weissrussland 32 (8-10-14).
Powerplay-Ausbeute: Schweiz 2/4; Weissrussland 0/4.

12.04.2018
Sven Ryser verletzt
Der Stürmer von Lausanne HC, Sven Ryser, fällt verletzungsbedingt für  die verbleibenden Spiele der WM-Vorbereitung aus. Er hat sich Anfang  Woche im Training verletzt und sein Gesundheitszustand hatte sich  seither verschlechtert. Für Ryser wird in dieser Woche keine  Nachnomination getätigt.
11.04.2018
Sieben Berner stossen zur Nati
Sieben Spieler des SC Bern stossen für die dritte WM-Vorbereitungswoche zum Nationalteam von Patrick Fischer. Nicht unter ihnen ist Eric Blum, der seine Nationalmannschafts-Karriere beendet. In der dritten WM-Vorbereitungswoche absolviert die Schweiz ab kommender Woche zwei Spiele gegen Norwegen in Langenthal (20. April) und in Biasca (21. April). Headcoach Patrick Fischer nominierte vom SC Bern mit Goalie Leonardo Genoni, Simon Bodenmann, Gaëtan Haas, Simon Moser, Thomas Rüfenacht, Tristan Scherwey und Ramon Untersander sieben Playoff-Halbfinalisten. Wer nicht mehr im Kader stehen wird, kommuniziert Fischer am kommenden Sonntag.

09.04.2018
Eine Nachnominierung für die zweite WM-Vorbereitungswoche
Für den Zusammenzug der Nati vom kommenden Mittwoch, 11. April, hat Patrick Fischer eine Nachnomination getätigt, Michael Fora vom HC Ambri-Piotta stösst neu zum Team. Zudem rücken, HCD-Stürmer Samuel Walser sowie Nationalmannschafts-Captain, Raphael Diaz, ab dieser Woche ins Nationalteam ein.

05.04.2018
Schweizer verliert erneut
Die Schweizer Nationalmannschaft hat auch das 2. Testspiel gegen Tschechien verloren. Nach der 2:5-Niederlage vom Mittwoch verlor das Team von Trainer Patrick Fischer in Pribram mit 1:4. Damien Riat erzielte im Schlussabschnitt zum 1:3 den einzigen Schweizer Treffer. Damit starteten die Schweizer erstmals seit 1982 mit zwei Niederlagen in eine WM-Vorbereitung. Nächste Woche bestreitet die Schweiz in La Chaux-de-Fonds (Freitag) und Lausanne (Sonntag) die nächsten beiden Testspiele. Gegner ist zweimal Weissrussland

04.04.2018
Auftakt in die WM-Vorbereitung - Nati verliert erstes von zwei Duellen gegen Tschechien
Das Team von Patrick Fischer verliert das Testspiel in Pribram mit 2:5. Gegen Tschechien lagen die Schweizer nach 27 Minuten mit 0:3 im Hintertreffen. Dem 3. Gegentreffer ging ein haarsträubender Fehlpass von Reto Suri voraus. Es dauerte bis zur 45. Minute, ehe das Fischer-Team reagieren konnte. Yannick-Lennart Albrecht brach den Bann im Powerplay. Der 2. Schweizer Treffer zum zwischenzeitlichen 2:4 ging auf das Konto von Killian Mottet. Für beide Spieler war es der erste Treffer im Nationaldress.
In der Schlussphase riskierte Fischer alles, ersetzte Torhüter Joren van Pottelberghe bereits 3:34 Minuten vor dem Ende bei einer Strafe gegen die Osteuropäer durch einen sechsten Feldspieler. Es schaute jedoch nichts Zählbares heraus.
Van Pottelberghe gab wie die Verteidiger Miro Zryd und Tobias Geisser sein Länderspiel-Debüt. Am Donnerstag bestreiten die Schweizer erneut in Pribram ein zweites Testspiel gegen die Tschechen.
Tschechien - Schweiz 5:2 (2:0, 1:0, 2:2)
Pribram.
Zuschauer: 3856
Tore: 9. Galvas (Tomasek, Kaut) 1:0. 18 Horak 2:0. 27. Pavelka (Tomasek) 3:0. 45. Albrecht (Genazzi, Corvi/Strafe gegen Tschechien) 3:1. 54. (53:33) Hanzl (Kaut, Mosik/Ausschluss Lammer) 4:1. 54. (53:52) Mottet 4:2. 60. (59:26) Horak (Klok, Hrbas) 5:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Tschechien, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Furch; Mozik, Vitasek; Klok, Polasek; Pavelka, Hrbas; Pyrochta, Galvas; Nestrasil, Hanzl, Stransky; Repik, Horak, Kousal; Orsava, Musil, Stastny; Kaut, Tomasek, Ordos.
Schweiz: van Pottelberghe; Loeffel, Genazzi; Frick, Paschoud; Geisser, Zryd; Riat, Corvi, Suri; Rossi, Vermin, Lammer; Wick, Albrecht, Ryser; Simion, Mottet.
Bemerkungen: Länderspiel-Debüts von von Pottelberghe, Geisser und Zryd.
Schüsse: Tschechien 27 (8-13-6); Schweiz 27 (4-11-12).
Powerplay-Ausbeute: Tschechien 1/5; Schweiz 1/4.
Resultate der Testspiele:
Freitag, 13. April Schweiz - Weissrussland in La Chaux-de-Fonds  3:2
Sonntag, 15. April Schweiz - Weissrussland in Lausanne  2:1
Freitag, 20. April Schweiz - Norwegen in Langenthal 1:2
Samstag, 21. April Schweiz - Norwegen in Biasca 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Donnerstag, 26. April Lettland - Schweiz in Riga 19.30 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:1)
Freitag, 27. April Lettland - Schweiz in Riga 19.30 0:3 (0:1, 0:2, 0:0)


WM-Maskottchen
Eishockey-Welmeisterschaft 2018 in Dänemark 4. - 20. Mai 2018
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü