Peter Reimann

Weltmeister im Eisschnelllaufen

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Rang

Name

Land

500m

1500m

1000m

3000

Punkte

1.

Wim Brand

Holland

45.96 (3.)

2.12.01 (1.)

1.26.28 ( 1.)

4.38.59 (1.)

179.534

2.

Knut Ness

Norwegen

45.70 (2.)

2.15.28 (2.)

1.29.24 ( 3.)

4.44.83 (2.)

182.884

3.

Frans Rietveld

Holland

45.01 (1.)

2.21.30 (3.)

1.28.25 ( 2.)

4.49.99 (3.)

184.566

4.

Bram de Vries

Holland

46.00 (4.)

2.23.87 (5.)

1.30.16 ( 4.)

4.59.66 (5.)

188.979

5.

Peter Reiman

Schweiz

48.34 (9.)

2.23.88 (6.)

1.32.64 ( 5.)

4.58.92 (4.)

192.440

6.

Sven-Åge Svensson

Norwegen

48.17 (8.)

2.23.65 (4.)

1.34.01 ( 6.)

5.01.38 (7.)

194.724

7.

Zwier Selles

Holland

47.41 (6.)

2.25.93 (8.)

1.34.80 ( 9.)

5.07.63 (8.)

194.897

8.

Reiner Liebert

Deutschland

49.00 (11.)

2.25.85 (7.)

1.34.21 ( 7.)

5.01.06 (6.)

195.096

9.

Matti Kilpeläinen

Finnland

47.33 (5.)

2.27.04 (9.)

1.34.47 ( 8.)

5.09.11 (9.)

201.216

10.

Matti Hyttinen

Finnland

49.47 (12.)

2.30.54 (10.)

1.35.61 (10.)

5.22.57 (10.)

 

NQ

Heinz-Jürgen Vignold

Deutschland

48.38 (10.)

2.31.81 (11.)

1.36.44 (11.)

   

NQ

Helge Haave

Norwegen

48.11 (7.)

2.34.67 (13.)

1.37.32 (12.)

   

NQ

Peter Lohse

Deutschland

50.97 (14.)

2.32.71 (12.)

1.38.63 (13.)

   

NQ

Giorgio Torgler

Italien

50.38 (13.)

2.36.33 (14.)

1.39.67 (14.)

   

NQ

Dietrich Steinke

Deutschland

54.05 (15.)

2.47.19 (15.)

1.50.85 (16.)

   

NQ

Ulrich Günther

Deutschland

55.19 (17.)

2.51.10 (17.)

1.50.29 (15.)

   

NQ

Kai Kallio

Finnland

54.28 (16.)

2.48.52 (16.)

2.03.36(17.)

   

NQ

Antonio Nitto

Italien

1.00.02 (18.)

3.39.92 (18.)

2.13.92 (18.)

   

 

 

Peter Reimann an der Weltmeisterschaft in Erfurt
Der fast 69-jährige Aarauer Peter Reimann tritt am kommenden Wochenende erneut an der Senioren-Weltmeisterschaft an, die heuer im deutschen Erfurt stattfinden. Der Ausnahmekönner im Eisschnelllaufen hat bereits viermal den Titel eines Weltmeisters gewonnen, im vergangenen Jahr verpasste er den ersten Rang in Calgary nur ganz knapp. Obwohl sein Trainingslokal im Scheibenschachen vom letztjährigen Hochwasser stark betroffen war und er an einer langwierigen Rückenverletzung laborierte, rechnet er sich auch in diesem Jahr einen Podestplatz aus, gefordert von starken Holländern und Norwegern.
(hr AZ vom 28.2.2008)


14. März 2007
Liebe Fans (Gönner und Sponsoren)


Es ist mir ein grosses Anliegen Euch allen herzlich zu danken für Eure einzig artige Aktion, mir die Expetition nach Calgary zu finanzieren.
Einige von Euch kenne ich ja gar nicht oder nur flüchtig. Ohne die Idee die bei Verena Geisseler und Hermann Rauber entstanden ist, wäre ich wohl nicht 2. geworden in Kanada und hätte sicher auch nicht meinen Schweizerrekord aus dem Jahre 1965 mit 2.5 Sekunden unterboten und dies genau nach 42 Jahren!
Liebe Freunde das sind Tatsachen und Ihr seit davon betroffen.
In diesem Sinne nochmals vielen herzlichen Dank an Euch alle
Euer
Peter Reimann

Peter Reimann Shani Davis Olympiasieger u. Mario Lucchetti Start zum Weltrekord

Peter Reimann Seniorenweltrekordler über 3000 m. Shani Davis USA Olympiasieger von Vancouver und Turin sowie Weltrekordhalter über

1000m und 1500m. Mario Lucchetti Italy

Start zum Weltrekord über 3000 m 4.41.80 (Kat. 65)

 

Schöner als Fliegen - Artikel in der NZZ vom 23. Feb.07 >>hier klicken

Am Montag 19. Februar 2007 um 9.30 Uhr in der Sendung MEMO auf DRS 1
Interview mit Peter Reimann
Download das Interview >>hier klicken


Liebe Freunde liebe GönnerInnen
Für Eure Unterstützung die wirklich nicht alltäglich ist, möchte ich mich herzlich bedanken.
Falls es mir in Calgary so läuft, wie zur Zeit meine Nase dann kann wirklich nichts schief gehen!
Pit, Peter Reimann

Geldübergabe von Verena


Aarauer Senior verteidigt den WM-Titel
Eisschnelllaufen Peter Reimann geht in gut zwei
Wochen in der Olympia-Halle von Calgary an den Start. Möglich geworden ist die Reise nach Kanada dank Sponsorengeldern von mehr als 50 Fans.
Vier Weltmeister-Titel hat der Eisschnellläufer Peter Reimann bereits auf seinem Konto. An den kommenden «Masters International Speed Skating Games» in Calgary will der Aarauer die Krone in der Kategorie der Veteranen verteidigen, dank Sponsoren.
Am 31. März 2007 wird er 68 Jahre alt. Auf dem Eis aber macht er noch manch Jüngeren etwas vor. Zum Palmares des Aarauers gehören vier Siege an den Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf für Senioren, jene im niederländischen Harleem (1994), im deutschen Inzell (2004), im italienischen Baselga di Pinè (2005) und im vergangenen Jahr auf der Bahn im finnischen Helsinki.
An den mittlerweile 16. Internationalen Masters Games vom 23. bis 25. Februar in Calgary will es Peter Reimann noch einmal wissen. Er hat in den letzten Monaten hart trainiert und fliegt nicht ohne Chancen nach Kanada. «Die härtesten Gegner kommen aus Holland, den Formstand der Amerikaner und Kanadier alllerdings kenne ich nicht», sagt der Sportler vor dem Abflug in Kloten am 19. Februar. Die Hauptprobe immerhin ist gelungen: An den internationalen deutschen Meisterschaften Ende Januar in Inzell belegte der Aarauer über alle Distanzen und in der Gesamtwertung den absoluten Spitzenplatz.

Schwierige suche nach Eis
Reimann startet in der Olympia-Eishalle von Calgary in der Kategorie der 65- bis 70-jährigen im so genannten kleinen Vierkampf, der über die Distanzen von 500, 1500, 3000 und 5000 Meter führt. Gemeldet sind neben dem Schweizer 29 Startende, die unter anderem aus Deutschland, Finnland, Italien, den Niederlanden, aus Norwegen oder Russland anreisen. Die meisten Konkurrenten, so der Aarauer, hätten «günstigere Rahmenbedingungen» für ihr Training. Reimann muss jeweils auf der Suche nach Eis nach Basel, Zürich, Davos oder gar ins nahe Ausland reisen. Daneben bringt er sich im eigenen Kraftraum, auf dem Velo oder mit einem Gleitbrett (für die Abstosstechnik) in Form. «Leider fehlt im Schweizer Mittelland eine grosse Kunsteisbahn für unseren Sport», sagt Reimann, der glaubt, dass die Nachfrage dank den Inlineskatern durchaus vorhanden wäre. Als Schweizer sei er an internationalen Wettkämpfen ein «Exot», zumal er vom nationalen Eislaufverband noch nie etwas gehört habe.
Der schnellste Schweizer Senior auf schmalen Kufen ist im Aarauer Scheibenschachenquartier aufgewachsen, wo er heute noch (an der Kirchbergstrasse 39) wohnt. Peter Reimann kaufte sich von seiner ersten Gratifikation als Maler-Stift ein Paar Schlittschuhe. Zu dieser Sportart war er durch illustrierte Zeitungsberichte gekommen. Bei einem Augenschein auf der Eisbahn Dolder in Zürich faszinierten den Jugendlichen die Läufer, die ihre Runden drehten, auch in natura derart, dass er sich umgehend beim dortigen Club meldete und nach eigenen Worten «sofort mit Handkuss» aufgenommen wurde.
Damit begann eine Karriere, die unter anderem nicht zuletzt aus beruflichen Gründen auch nach Schweden führte, wo der junge Schweizer dem legendären Spitzenläufer Johnny Nilsson nacheiferte. Und im Jahr 1965 prompt mit grossem Vorsprung Schweizermeister wurde. Weitere Medaillen und Rekordzeiten folgten Schlag auf Schlag. Anno 1971 qualifizierte er sich gar für die Teilnahme den den Europameisterschaften.

Einmalige Sammelaktion
«Wir pflegen eine Randsportart», sagt Reimann und betont, dass er den schmalen Kufen ein Leben lang treu geblieben ist. Er freut sich auf die Herausforderung in Calgary und über die Tatsache, dass er – «zum ersten Mal in meinem Sportlerleben» – auf Sponsoren zählen darf. Auf Initiative von Verena Geisseler haben Verwandte, Bekannte, Freunde und Fans mit ihren Spenden die Flugmeilen und den Aufenthalt in Kanada finanziert, eine einmalige Aktion in der Stadt und Region Aarau. Die kleiner und grösseren Scherflein ergaben am Schluss eine Summe von genau 2901 Franken und 15 Rappen. Genug, um die Teilnahme an der WM und damit die Titelverteidigung zu finanzieren. «Ich bin ein Kämpfer und werde mein Bestes geben», verspricht Reimann seinen mehr als 50 Gönnerinnen und Gönnern.
Quelle AargauerZeitung vom 8. Februar 2007 hermann rauber

Wir gratulieren zum 4. Weltmeistertitel
auf schmalen Kufen
Der Aarauer Peter Reimann holt im Eisschnelllauf nach 2004 in Inzell, 2005 in Baselga di Pinè (Italy) auch 2006 in Helsinki den Seniorentitel
Am 31. März 2006 wurde er 67 Jahre alt. Auf dem Eis aber macht er noch manch Jüngerem etwas vor. Der Aarauer Peter Reimann holte sich nach Inzell 2004, Baselga di Pinè 2005 auch in diesem Jahr den Weltmeistertitel im Eisschnelllauf in seiner Kategorie bei den Senioren. Er schlug im Vierkampf über die Distanzen 500, 1500, 3000 und 5000 Meter seine alten Rivalen aus Deutschland ebenso wie die harte Konkurrenz aus den Niederlanden, aus Russland oder Italien. Damit hat Reimann seinen Coup von 1994, 2004 und 2005 erneut wiederholt, als er im holländischen Harleem zum ersten Mal an einer WM zuoberst auf dem Siegerpodest stand.

Erste Schlittschuhe mit Stiften-Grati

Photo by Phil Dänzer


Peter Reimann ist in Aarau aufgewachsen und kaufte sich von seiner ersten Gratifikation als Maler-Stift ein Paar Schlittschuhe. Damit begann eine beispielhafte Sportlerkarriere, die unter anderem nach Schweden führte, wo der junge Schweizer dem legendären Spitzenläufer Johnny Nilsson nacheiferte. Aus Trainingsgründen zog Reimann nach Davos, wo er für seine Leidenschaft genügend Kunsteis fand. 1965 gelang es ihm, mit grossem Vorsprung Schweizer Meister im Vierkampf zu werden. Weitere Medaillen und Rekordzeiten folgten Schlag auf Schlag. 1971 qualifizierte er sich gar für die Teilnahme an den Europameisterschaften. In all den Jahren blieb die Leidenschaft für die schnellen und schmalen Kufen auf dem Eis, die ihn noch heute topfit hält. Sein Beruf als Maler, den er inzwischen wieder in seiner Vaterstadt - an der Kirchbergstrasse 39 - ausübt, hält ihn auf Trab: «Ich habe die körperliche Arbeit stets als Teil meines Trainings betrachtet. Haben die eleganten Bewegungen beim Malen nicht viel Ähnlichkeit mit Freiübungen oder Aerobic?», meint er zur erfolgreichen Symbiose von Beruf und Hobby. (Quelle: Text Aargauerzeitung hr)


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updated  01.12.2012