Peter Reimann

Weltmeister im Eisschnelllaufen

Peter Reimann Weltmeister im Eisschnelllauf

 

2017

Seit meinem letzten Eintrag sind jetzt 2 Jahre vergangen. Meine Idee war damals bald wieder schnelle Runden auf der Eisbahn zu laufen. Aber es läuft manchmal anders als erhofft. Im Frühjahr 2016 kam es dann zu einer Operation! Die Bandscheibe plagte mich schon längere Zeit und ich musste diese operieren. Die OP im Spital Zofingen war ein Erfolg. Schon beim Erwachen aus der Narkose war ich Schmerzfrei. Ich war voller Zuversicht dass alles gut kommt. Die Schmerzen die mich in den letzten Jahren plagten waren weg. Am 10. Dezember 2016 ging es zum ersten Wettkampf nach Italien, 11. Master Revival in Baselga di Pine. Beim Lauf über 500m stürzte ich in der 3. Kurve und schlug mit dem Elbogen aufs Eis. Beim Aufprall werden die Sehne und Schultermuskulatur gerissen. Es war wieder eine Operation notwendig. Nach der OP im April 2017 ist die Armbeweglichkeit immer noch stark eingeschränkt, deshalb habe ich mich entschieden mit dem Wettkampfmässigen Eisschnelllaufen Schluss zu machen.
Ich danke an dieser Stelle allen, die mich unterstützt haben und immer für mich da waren
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Peter Reimann

2015

Wegen gesundheitlichen Problemen konnte ich während der Saison 2014/15 nicht trainieren und auch keine Wettkämpfe bestreiten. Ich hoffe jedoch, dass ich in der kommenden Saison 2015/16 wieder auf dem Eis meine Runden drehen kann und an den mir vertrauten Wettkämpfen teilnehmen kann.

 

2014 

23rd Masters’ International Allround Games in Stavanger Norwegen

7. - 8. März 2014

Sørmarka Arena Stavanger

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17th Intl. SPRINT CLASSIC IN INZELL

22. Februar 2014

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14th International DAVOS MEETING

3. - 4. Januar 2014

Eisbahn gesperrt - Wettkampf abgebrochen

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2013

10th Masters' International Speed Skating CRITERION in Erfurt

7. - 8. Dezember 2013

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22st Masters' International Speed Skating ALLROUND GAMES Inzell 22.-24. Februar 2013

Senioren-Weltmeisterschaft

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Internat. Masters Sprint Classics Inzell 2./3. Februar 2013

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2012

 

13th International Davos Meeting Davos 12./13. Dezember 2012

 

 

7th Masters’ International Speed Skating REVIVAL 2012

Baselga di Pinè 8./9. Dezember 2012

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21st Masters' International Speed Skating ALLROUND GAMES Erfurt 9.-11.März 2012

Senioren-Weltmeisterschaft

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4th Masters International Sprint Games in Heerenveen (NED) 25./26. Februar 2012

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15th International Master Sprint in Inzell 28./29. Januar 2012

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2011

 

8. Masters International Speed Skating CRITERION Erfurt 19./20.11.2011
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3. MASTERS INTERNATIONAL SPEED SKATING SPRINT GAMES 2011
22./23.01.2011 SPORTFORUM-BERLIN EISSCHNELLLAUFHALLE

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5th Masters REVIVAL Baselga di Pinè
11./12.12.2010 in Baselga di Pinè/Trentino/ITALY

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2010
Es fehlten 0.010 Punkte zum 6.WM-Gold
Knapp am sechsten Titel vorbeigefahren ist der Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann an den Senioren-Weltmeisterschaften im italienischen Baselga di Pinè. Am Ende fehlten winzige 0.010 Punkte für die Goldmedaille, die an den Holländer Toon Kooismans ging. Reimann hatte nach drei Displizinen noch knapp geführt, wurde im finalen 3000-Meter-Lauf aber vom Pech verfolgt, als er bei einem Überholmanöver leicht abgedrängt wurde. Der bald 71-jährige holte aber den zweiten Platz und damit den Vizeweltmeister 2010 souverän vor dem Russen Anatoli Pryadein und dem Letten Toivo Kauniste.
19th Masters’ International Speed Skating Games 2010
Ice Rink Piné srl · Altopiano di Piné · Trentino · Italia
26.- 28. Februar 2010
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Die Jagd nach dem sechsten WM-Gold
Peter Reimann will es wieder wissen Aargauerzeitung vom 23.Februar >>hier klicken
Presse Artikel "Zeitlupe" Ausgabe vom Januar/Februar 2010 >>hier klicken


Peter in Action
Photo by Phil Dänzer
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2009
Peter Reimann ist wieder Senioren-Weltmeister
Vier Weltmeister-Titel hatte der Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann bereits auf seinem Konto. Am Wochenende ist jetzt die fünfte Goldmedaille Tatsache geworden. An den 18. Masters’ International Speed Skating Games flitzte der bald 70-jährige erneut als Schnellster auf den schmalen Kufen über das Eis in der Halle im norwegischen Bjugn. Reimann erzielte in der Kategorie der 70-bis 75-Jährigen im Vierkampf über drei von vier Distanzen (500, 1000, 1500 und 3000 Meter) Bestzeit und landete auf dem ersten Rang. Er schlug damit seinen schärfsten Konkurrenten, den Norweger Arne Kjell Foldvik, verwies auch zwei starke Holländer auf die Plätze und wurde damit ein weiteres Mal Senioren-Weltmeister.
(Quelle az vom 3. März 2009)
Resultate >>hier klicken

 


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Reimann will es wieder wissen
Der Eisschnellläufer aus dem Scheibenschachen startet erneut an den Senioren-Weltmeisterschaften.
Vier Weltmeister-Titel hat der Eisschnellläufer Peter Reimann bereits auf seinem Konto. In den vergangenen zwei Jahren erreichte der Aarauer bei verschärfter Konkurrenz in Calgary den zweiten und in Erfurt (2008) den fünften Platz.
Jetzt startet Reimann, der am 31. März einen «runden» Geburtstag feiern darf, neu in der Kategorie der 70- bis 75-jährigen und will es noch einmal wissen. Am Montag ist er nach Bjugn in Norwegen abgeflogen, wo am kommenden
Wochenende die «Masters International Speed Skating Games» stattfinden werden. Für die gut 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen und aus zahlreichen Ländern allerdings geht es schlicht um die traditionellen Senioren-Weltmeisterschaften.
NORWEGER, HOLLÄNDER, RUSSEN «Wir pflegen eine Randsportart», sagt Peter Reimann und betont, dass er den schmalen Kufen trotzdem sein Leben lang treu geblieben ist, auch wenn im Mittelland kaum Trainigsmöglichkeiten
vorhanden sind. Zur Vorbereitung auf die WM reist der Aarauer jeweils nach Davos und dreht seine Runden auf Natureis. Hinzu kommt alljährlich die internationale «Hauptprobe» im deutschen Inzell, die Reimann mit einem zweiten Platz
erfolgreich bestanden hat, hinter dem Norweger Arne Fjoldwik. Dieser zählt denn auch zusammen mit Läufern aus Holland und Russland zu den Favoriten. AMBITIONEN AUFS PODEST «In diesen Ländern ist der Eisschnelllauf
populär, somit stehen auch die nötigen Anlagen zur Verfügung», betont Reimann. Selbst im norwegischen Fischerdorf Bjugn («Bjüng» ausgesprochen) mit 7000 Einwohnern steht eine moderne Eishalle bereit. Doch auch der schnelle
Senior aus Aarau hat Ambitionen auf das Podest. «Ich bin trotz meinen fast 70 Jahren von den Zeiten her noch auf meinem persönlichen Leistungsniveau von 1962», sagt Reimann, der übrigens die Reise nach Bjugn (mit Flugzeug, Bus und Schiff)
selber berappt und vom schweizerischen Verband keine Unterstützung erhält. Das gilt übrigens für die gesamte siebenköpfige Delegation aus der Eidgenossenschaft. Gelaufen wird auch bei den Senioren ein nahrhaftes Programm.
An den zwei Wettkampftagen vom kommenden Wochenende gilt es, die Distanzen von 500, 1000, 1500 und 3000 Meter zu bewältigen. Sieger ist, wer über alle vier Distanzen am besten abschneidet.
Quelle AZ vom 25.Februar 2009(hr)
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2008
EIN 5. RANG FÜR PETER REIMANN
Der schnellste Aarauer auf schmalen Kufen, Peter Reimann, holte an den Senioren-Weltmeisterschaften im Eisschnelllaufen im deutschen Erfurt den 5. Platz. Er musste einem starken Trio aus den Niederlanden mit Wim Brand an der Spitze den Vortritt lassen und klassierte sich auch hinter dem Norweger Knut Nesse. Reimann, der am kommenden 31. März seinen 69. Geburtstag feiern kann, startete am letzten Wochenende zum letzten Mal in der Kategorie ab 65 Jahren. 2009, an den nächsten Weltmeisterschaften im norwegischen Bjugn (nähe Trondheim), misst er sich mit Sportkameraden ab 70 und dürfte mit Sicherheit wieder auf dem Podest landen.
«Mir fehlte schlicht die Kraft», erklärte der technisch perfekt laufende Peter Reimann seinen 5. Platz. Nach einem 9. Zwischenrang nach der Speedstrecke über 500 Meter holte der Aarauer sukzessive auf und schloss den Wettkampf mit 192,44 Punkten ab. Er liess damit deutsche und finnische Läufer klar hinter sich. Das Aufbautraining im Keller von Reimanns Haus an der Kirchbergstrasse im Scheibenschachen wurde durch das Aarehochwasser vom 9. August stark eingeschränkt, musste doch die «Folterkammer» völlig restauriert werden. Der Aarauer Seniorensportler genoss den Anlass, den er 2004 bis 2006 noch gewonnen hatte, trotzdem in vollen Zügen. Er zeigte sich von der Stadt Erfurt und der Gastfreundschaft in der ehemaligen DDR beeindruckt und lobte nicht zuletzt die ausgezeichneten Thüringer Bratwürste. Logiert hat die Schweizer Delegation in einem Plattenbau einer ehemaligen Parteischule der SED. In der Kategorie der 30- bis 35-Jährigen mit dabei war auch Sandra Kehrli aus Schöftland, die den 4. Rang erreichte, hinter zwei Niederländerinnen und einer Russin.

Text: HERMANN RAUBER Aargauer Zeitung vom 4. März 2008

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2007
0,172 PUNKTE FEHLTEN ZUM WELTMEISTER


Der Aarauer Seniorensportler Peter Reimann ist nach Calgary gereist, um seinen Weltmeistertitel im Eisschnelllaufen der Alterskategorie der 65- bis 70-jährigen zu verteidigen. Am Ende fehlten für den totalen Erfolg winzige 0,172 Punkte. Trotzdem darf die Leistung des bald 68-jährigen Schweizers als hervorragend taxiert werden, musste er sich doch gegen jüngere Konkurrenz aus einem klassischen Eislaufland, den Niederlanden, wehren. Am Schluss stand in der Olympia-Eishalle im fernen Kanada Frans Rietveld mit 186,750 Punkten zuoberst auf dem Podest, dicht gefolgt von Peter Reimann mit 186,922 Punkten. Ausgetragen wurde die Weltmeisterschaft im Rahmen der «Masters International Speed Skating Games» im so genannten kleinen Vierkampf über die Distanz von 500, 1500, 3000 und 5000 Metern.
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Der Aarauer Eisflitzer, der seit mehr als 50 Jahren auf schnellen Kufen seinem Lieblingssport frönt, stellte bei dieser Gelegenheit über 3000 Meter mit der Zeit von 4 Minuten und 41,80 Sekunden in seiner Altersklasse einen neuen, fabelhaften Weltrekord auf. «Rund drei Sekunden schneller als bei meinem Schweizerrekord im Jahr 1965», sagt Reimann strahlend. Er lag nach zwei Diszplinen noch knapp vor der starken holländischen Konkurrenz. Mit seiner Silbermedaille gelang es ihm, den zweiten Tulpensohn, Guus Swagemakers, auf sicherer Distanz zu halten. Knapp neben dem Podest landete der Kanadier Ron Johnston, geschlagen blieben die Amerikaner, Deutschen und Skandinavier.
Peter Reimann, der gestern Dienstag in die Schweiz zurückflog, durfte nach seinen Weltmeistertiteln von 1994, 2004, 2005 und im vergangenen Jahr in Helsinki erstmals auf Sponsoren zählen, sammelten doch rund 50 grosse und kleine Gönner aus Stadt und Region Aarau in einer einmaligen Aktion das Geld für die Flugreise und die Unterkunft in Kanada. Hinzu kam eine unerwartete Medienpräsenz. Vor Wochenfrist war der Aarauer in der Sendung Memo auf Radio DRS zu Gast, am vergangenen Freitag fand der Seniorensportler unter dem Titel «Schöner als Fliegen» mit seiner Randsportart gar Eingang in die Spalten der «Neuen Zürcher Zeitung».

Text: HERMANN RAUBER Aargauer Zeitung vom 28.Februar 2007


© by r. planzer februar 2007

updated  02.10.2017