Peter Reimann

Weltmeister im Eisschnelllaufen

News vom Eisschnellläufer Peter Reimann aus Aarau

2017

Seit meinem letzten Eintrag sind jetzt 2 Jahre vergangen. Meine Idee war damals bald wieder schnelle Runden auf der Eisbahn zu laufen. Aber es läuft manchmal anders als erhofft.

Im Frühjahr 2016 kam es dann zu einer Operation! Die Bandscheibe plagte mich schon längere Zeit und ich musste diese operieren. Die OP im Spital Zofingen war ein Erfolg. Schon beim Erwachen aus der Narkose war ich Schmerzfrei. Ich war voller Zuversicht dass alles gut kommt. Die Schmerzen die mich in den letzten Jahren plagten waren weg.

Am 10. Dezember 2016 ging es zum ersten Wettkampf nach Italien, 11. Master Revival in Baselga di Pine. Beim Lauf über 500m stürzte ich in der 3. Kurve und schlug mit dem Elbogen aufs Eis. Beim Aufprall werden die Sehne und Schultermuskulatur gerissen. Es war wieder eine Operation notwendig. Nach der OP im April 2017 ist die Armbeweglichkeit immer noch stark eingeschränkt, deshalb habe ich mich entschieden mit dem Wettkampfmässigen Eisschnelllaufen Schluss zu machen.

Ich danke an dieser Stelle allen, die mich unterstützt haben und immer für mich da waren.

Peter Reimann

 

2015

Wegen gesundheitlichen Problemen konnte ich während der Saison 2014/15 nicht trainieren und auch keine Wettkämpfe bestreiten. Ich hoffe jedoch, dass ich in der kommenden Saison 2015/16 wieder auf dem Eis meine Runden drehen kann und an den mir vertrauten Wettkämpfen teilnehmen kann. 

2014

Gibelgezwitscher

Er kann es nicht lassen: An der Senioren-WM der Eisschnellläufer im norwegischen Stavanger hat der Aarauer Peter Reimann in seiner Alterskategorie den hervorragenden zweiten Rang herausgefahren. Er musste sich nur vom Holländer Toon Kooijmans schlagen lassen. Als Vizeweltmeister 2014 liess er aber den Norweger Arne Kjell Foldvik und seinen deutschen Erzrivalen Günther Traub sowie einen Russen deutlich hinter sich.

Der Aarauer Seniorensportler wohnt im Scheibenschachen und bewegt sich seit einem halben Jahrhundert mit Erfolg auf den schmalen Kufen. «Der Eisschnelllauf fristet in der Schweiz ein Dornröschendasein, wir Eidgenossen sind deshalb an internationalen Wettkämpfen lediglich Kanonenfutter», betont Reimann mit Blick auf die sehr bescheidenen Trainingsverhältnisse im eigenen Land. Deshalb holte er sich auch heuer die Form für die WM in drei intensiven Wochen im Wintersportort Inzell. Trotz diesen erschwerten Umständen schaffte er an den internationalen «Masters Allround Games» in den letzten zehn Jahren insgesamt fünf Mal den Titel eines Senioren-Weltmeisters. Reimanns Eisschnelllauf-Karriere begann bereits 1965, als er Schweizermeister im Vierkampf wurde. 1971 qualifizierte er sich für die Teilnahme an den Europameisterschaften der Elite. Der noch immer topfitte Sportler feiert am 31. März seinen 75. Geburtstag. Quelle AZ vom 15.März 2014

 

23rd Masters’ International Allround Games in Stavanger Norwegen

7. - 8. März 2014

Sørmarka Arena Stavanger

Rang Name Land 500 m 1500 m 1000 m 3000 m Punkte
1.

KOOIJMANS Toon

Holland 50.32 (2.) 2.29.33 (1.) 1.36.50 (1.) 5.03.01 (1.) 198.847
2. REIMANN Peter Schweiz 50.40 (3.) 2.31.87 (2.) 1.38.99 (2.) 5.26.30 (3.)  204.901
3. FOLDVIK Arne Kjell Norwegen 50.13 (1.) 2.35.69 (4.) 1.41.17 (3.) 5.26.84 (4.) 207.084
4. TRAUB,Günter Deutschland 52.19 (5.) 2.35.01 (3.) 1.43.13 (4.) 5.25.10 (2.) 209.608
5. KURAMSHIN Ramir Russland 52.05 (4.) 2.47.56 (5.) 1.48.01 (5.) 6.07.67 (5.) 223.186

 

17th Intl. SPRINT CLASSIC IN INZELL

22. Februar 2014

Rang Name Land 500 m 1000 m 500 m 1000 m Punkte
1. Reimann Peter Schweiz 49.30( 1.)  1:37.03( 1.) 49.43( 1.) 1:37.89( 1.) 196,190
2. 

Foldvik Kjell Arne

Norwegen 50.08( 2.)  1:38.82( 2.) 49.78( 2.) 1:39.85( 3.) 199,195
3.  Traub Günter Deutschland 50.73( 3.)  1:40.03( 3.) 50.59( 3.) 1:38.29( 2.) 200,480
4. 

Budin Vladimir

Russland 50.90( 4.)  1:41.86( 4.) 51.70( 4.) 1:40.87( 4.) 203,965
5.  Alsaker Alf Norwegen 58.17( 5.)  1:56.65( 5.) 56.49( 5.) 1:59.39( 6.) 232,680
6.  Shibata Tominaga Japan 58.96( 7.)  1:58.05( 6.) 59.95( 7.) 1:57.36( 5.)  236,615
7. Kano Fujitaka Japan 58.29( 6.)  2:02.67( 7.) 57.42( 6.) 2:05.78( 7.)  239,935
8.  Schrenick Günter Deutschland 1:05.47(8.)  2:13.12(8.) 1:04.80(8.) 2:14.99(8.) 264,325
9.  Jingu Hajime Japan 1:30.41(9.) 2:57.05(9.) 1:26.15(9.) 3:07.53(9.) 358,850 

 

Martin Seiler wartet auf den Einsatz   Peter macht Pause

Martin und Peter in Inzell Februar 2014

 Bilder by Bernard Gaillard

 

14th International DAVOS MEETING

3. - 4. Januar 2014

Eisbahn gesperrt - Wettkampf abgebrochen

 

2013

10th Masters' International Speed Skating CRITERION in Erfurt

7. - 8. Dezember 2013 

Rang Name Land 500 m 1500 m 1000 m 3000 m Punkte
1. TRAUB,Günter Deutschland 53.19(3.) 2:33.26(1.) 1.40.19(1.) 5.19.01(1.) 207,539
2. REIMANN Peter Schweiz 51.82(1.) 2.38.23(2.) 1.40.31(2.) 5.40.61(2.) 211,486
3. FOLDVIK, Arne Kjell Norwegen 51.89 (2.) 2.39.01(3.) 1.43.73(3.) 5.43.,67(3.) 214,036
4. DZONY, Gerd Deutschland 55.37 (4.) 2.52.17(4.) 1.50.48(4.) 5.51.03(4.) 226,505
5. SCHRENICK Günter Deutschland 1:06.22(5.) 3:33.10(5.) 2.14.47(5.) 7.30.13(5.) 279,509
NC GNABS, Christian Deutschland 120.31 (6.) DQ 2.44.90(6.) 8.43.83(6.)  

 

 

 

22st Masters' International Speed Skating ALLROUND GAMES Inzell 22.-24. Februar 2013

Senioren-Weltmeisterschaft

Allround Games Inzell 2013

Inzell 2013

 

Wurde leider am 22. Februar 2013 bei dem 1500 m Lauf disqualifiziert. Bin die letzte Runde nicht auf der Innenbahn gelaufen!

Rang Name Land 500 m 1500 m 1000 m 3000 m Punkte
1.

BRAND Wim

Holland 47.02 (5.) 2.17,49 (1.) 1.30,26 (2.) 4.53,77 (1.)  186,941
2. RIETVELD Frans Holland 45.47 (1.) 2.21,27 (4.) 1.30,19 (1.) 5.06,75 (3.) 188,780
3. AANDAHL Ivar Norwegen 46.98 (4.) 2.20,19 (3.) 1.32,19 (3.) 5.02,69 (2.) 190,253
4. NESSE K. Norwegen 46.97 (3.) 2.19,95 (2.) 1.32,89 (5.) 5.07,56 (4.) 191,325
5. DE VRIES BRAM Holland 46.22 (2.) 2.26,33 (6.) 1.32,35 (4.) 5.19,88 (8.) 194,484
6. KOMIATSZEGI Karl Deutschland 47.33 (6.) 2.26,03 (5.) 1.35,62 (8.) 5.09,48 (5.)  195,396
7.

HAABREKKE Jarle

Norwegen 47.57 (7.) 2.27,54 (7.) 1.36,00 (9.) 5.18,11 (7.) 197,768
8. NUMMINEN Antti 49.82 (9) 2.28.50 (8.) 1.35.49 (7.) 5.15.96 (6.) 198.825
  HAAVE Helge Norwegen 49.04(10.) 2:37.53(10.) 1:40.53(10.)    
  TRAUB,Günter Deutschland 51.57(12.) 2:33.54(9.) 1:40.63(12.)    
  VIGNOLD H. Deutschland 50.74(11.) 2:38.94(11.) 1:40.54(11.)    
  LOHSE Peter Deutschland 52.16(13.) 2:39.04(12.) 1:43.86(13.)    
  KILPELÄINEN M. 55.13(14.) 2:55.09(13.) 1:50.84(14.)    
  SCHRENICK Günter Deutschland 1:02.19(15.) 3:14.94(14.) 2:06.96(15.)    
  REIMANN Peter Schweiz 48.01(8.)  DQ 1:33.18(6.)    

 

 

                                 

 

Internat. Masters Sprint Classics Inzell

2./3. Februar 2013

Rang Name Land 500 m 1000 m 500 m 1000 m Punkte
1.

DE VRIES BRAM

Holland 47.10 (1.) 1:34.71 (1.) 46.88 (1.) 1:35.22 (2.) 188.945
2. REIMANN Peter Schweiz 48.18 (3.) 1:34.94 (2.) 48.09 (2.) 1:33.69 (1.) 190,585
3. KOMIATSZEGI KARL Deutschland 47.54 (2.) 1:35.54(3.) 48.31 (3.) 1:36.29 (3.) 191.765
4. SHKYAEV Sergey Russland 49.36 (4.) 1:39.82 (4.) 51.00 (5.) 1:39.45 (4.) 199,995
5. VIGNOLD HEINZ-JÜRGEN Deutschland 51.84 (5.) 1:44.52 (6.) 50.95 (4.) 1:41.14 (5.) 205,620
6. TRAUB GÜNTER Deutschland 52.51 (6.) 1:43.31 (5.) 52.03 (6.) 1:45.64 (7.) 209.015
7.

LOHSE PETER

Deutschland 52.73 (7.) 1:45.24(7.) 52.08 (7.) 1:43.26 (6.) 209,060
8.

GORT Cees

Holland 53.05 (8.) 1:49.08 (8.) 54.35 (8.) 1:49.68 (8.) 216,780
9. SCHRENICK GÜNTER Deutschland 1:03.75 (9.) 2:11.55 (9.) 1:03.40 (9.) 2:07.43 (9.) 256,640

 

Inzell 3. Februar 2012

Sven Kramer Olympiasieger, zwölffacher Welt- und vierfacher Europameister mit Peter

Peter mit Sven Kramer, Olympiasieger, zwölffacher Welt- und vierfacher Europameister

 

Mauer während dem WEF

Das ist die Mauer zur Eisbahn Davos während des WEF und nicht etwa die Mauer an der DDR-Grenze von anno dazumal! Eisschnelllauf ist in Davos ohne Kunsteisbahn bald gestorben. Wegen den unsicheren Eisverhältnissen wird die schnellste Natureisbahn von Sportlern aus der ganzen Welt gemieden.

Eisschnelllauf war die erste wettkampfmässig ausgeführte Sportart in Davos. Ausser den Eisschnellläufern interessiert das in Davos nur wenige! Auch das ist eine zeitgenössische Auslegung des "Spirit of Davos".

 

2012

7th Masters’ International Speed Skating REVIVAL 2012

Baselga di Pinè

8./9. Dezember 2012

Rangliste hier >>hier klicken

 

13th International Davos Meeting Davos

12./13. Dezember 2012

 

 

21.Master' Erfurt 2012

NOCH IMMER TOPFIT ist der bald 73-jährige Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann. Er schaffte an den Senioren-Weltmeisterschaften am vergangenen  Wochenende im deutschen Erfurt den 3. Rang und holte damit in seiner Alterskategorie die Bronzemedaille. In der Rangliste den Vortritt lassen musste der Aarauer aus dem Scheibenschachen einzig den beiden Holländern Frans Rietveld und Toon Kooijmans . Reimann, der mehrere Weltmeistertitel auf seinem Konto hat, konnte sich nicht zuletzt dank seiner Schnelligkeit auf der Kurzdistanz durchsetzen. Als Belohnung gab es nach dem Wettkampf in Erfurt ein Glas Schwarzbier, das thüringische "Nationalgetränk". (Quelle AZ vom 17. März.2012)

 

21st Masters' International Speed Skating ALLROUND GAMES Erfurt 9.-11.März 2012

Senioren-Weltmeisterschaft

Rang Name Land 500 m 1500 m 1000 m 3000 m Punkte
1.

RIETVELD Frans

Holland 46.40 (1.) 2.23,19 (1.) 1.31,72 (1.) 4.57,97 (1.)  189,651
2. KOOIJMANS Toon Holland 49.25 (5.) 2.23,30 (2.) 1.34,09 (2.) 4.58,32 (2.) 193,781
3. REIMANN Peter Schweiz 48.68 (2.) 2.26,39 (4.) 1.35,31 (3.) 5.03,54 (4.) 195,721
4. LYCHAGIN Vladimir Russland 48.72 (3.) 2.24,74 (3.) 1.36,89 (4.) 5.02,32 (3.) 195,797
5. NUMMINEN Antti 50.50 (6.) 2.28,72 (5.) 1.38,08 (5.) 5.06,00 (5.) 200,113
6. HAAVE Helge Norwegen 49.02 (4.) 2.36,14 (7.) 1.41,40 (7.) 5.34,59 (6.)  207,531
7.

SELLES Zwier

Holland 50.81 (7.) 2.33,92 (6.) 1.40,33 (6.) 5.36,86 (7.) 208,424
NC BUDIN Vladimir Russland DNS DNS      

 

 

4th Masters International Sprint Games in Heerenveen (NED) 25./26. Februar 2012 

Rang Name Land 500 m 1000 m 500 m 1000 m Punkte
1.

RIETVELD Frans

Holland 46.13 (1.) 1:33.72 (1.) 45.72 (1.) 1:31.78 (1.) 184.600
2. REIMANN Peter Schweiz 48.40 (2.) 1:36.63 (2.) 48.75 (3.) 1:35.35 (2.) 193,140
3. SHKYAEV Sergey Russland 48.60 (3.) 1:37.85 (4.) 48.53 (2.) 1:37.35 (4.) 194,730
4. KOOIJMANS Toon Holland 49.25 (6.) 1:36.76 (3.) 49.76 (5.) 1:35.91 (3.) 195,345
5. HAAVE Helge Norwegen 48.88 (5.) 1:41.57 (7.) 48.81 (4.) 1:40.41 (5.) 198,680
6.

HULST Klaas

Holland 48.82 (4.) 1:40.98 (6.) 50.24 (6.) 1:40.57 (6.) 199,835
7.

SELLES Zwier

Holland 50.62 (7.) 1:39.93 (5.) 50.69 (7.) 1:40.74 (7.) 201,645
8. GORT Cees Holland 51.92 (8.) 1:48.11 (8.) 52.06 (9.) 1:45.54 (8.) 210,805
9. HEGGAAS Odd Arne Norwegen 51.92 (8.) 1:48.28 (9.) 51.51 (8.) 1:46.61 (9.) 210,875
10. NITTO Antonio Italien 1:09.72 (10.) 2:31.68 (10.) 1:08.59 (10.) 2:35.04 (10.) 291,670

Thialf - Eisstadion in Heerenveen

Thialf - Eisstadion in Heerenveen - Kapazität 12'500 Zuschauer

 

Zu meinen Wettkampf-Platzierungen und Bestzeiten von 1956-2012 >>hier klicken

 

15th International Master Sprint in Inzell 28./29. Januar 2012

Rang Name Land 500 m 1000 m 500 m 1000 m Punkte
1.

RIETVELD Frans

Holland 45.16 (1.) 1:29.84 (1.) 45.32 (1.) 1:28.92 (1.) 179.860
2. REIMANN Peter Schweiz 48.57 (2.) 1:35.43 (2.) 47.87 (3.) 1:32.75 (2.) 190,530
3. SHKYAEV Sergey Russland 48.62 (3.) 1:36.00 (3.) 47.76 (2.) 1:34.61 (3.) 191,685
4. NUMMINEN  Anti 49.18 (5.) 1:38.19 (4.) 49.13 (4.) 1:35.75 (4.) 195,280
5. TORGLER Giorgio Italien 49.06 (4.) 1:38.98 (5.) 49.20 (5.) 1:40.04 (5.) 197,770
6.

GORT Cees

Holland 54.19 (7.) 1:48.37 (7.) 52.73 (7.) 1:44.06 (6.) 213,135
7.

SCHRENICK Günter

Deutschland 1:00.72 (9.) 2:02.70 (8.) 1:00.34 (9.) 2:02.85 (8.) 243,835
8. NITTO Antonio Italien 1:07.81 (10.) 2:27.46 (9.) 1:09.06 (10.) 2:31.19 (9.) 286,195
. LOHSE Peter Deutschland 51.71 (6) 1:43.15 (6.) 51.63 (6.) DQ  
  STEINKE Dieter  Deutschland 57.18 (8.)  DQ  56.35 (8.) 1:55.21 (7.)  

 

2011

8. Masters' International Speed Skating CRITERION Erfurt 19./20.11.2011
Rang Name Land 500 m 1500 m 1000 m 3000 m Punkte
1.

RIETVELD Frans

Holland 46.25 (1.) 2.22.11 (1.) 1.31.72 (1.) 4:58.85 (1.) 189,288
2. REIMANN Peter Schweiz 49.88 (2.) 2:33.75 (2.) 1.36.93 (2.) 5:18.03 (2.) 202,600
3.

LIEBERT Reiner

Deutschland 52.09 (4.) 2.36.62 (3.) 1:42.78 (4.) 5.23.00 (3.) 209.519
4. SHKYAEV Sergey Russland 50.60 (3.) 2:39.65 (4.) 1:40.65 (3.) 5:46.38 (5.) 211,871
5.

LOHSE Peter

Deutschland 52.77 (5.) 2:41.89 (5.) 1:45.90 (5.) 5:39.73 (4.) 216,304
6.

GORT Cees

Holland 54.98 (6.) 2:51.40 (6.) 1:50.75 (6.) 6:02.30 (6.) 227,871
7. SCHRENICK Günter Deutschland 1:00.14 (7.) 3:12.79 (7.) 2:06.84 (7.) 6:53.06 (7.) 256,666

 

Der Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann wurde anlässlich der Generalversammlung des Internationalen Schlittschuh Club Davos zum Ehrenmitglied gewählt. Der 72-Jährige wurde in seiner langjährigen Karriere sechsmal Weltmeister bei den Senioren. Der gerührte Reimann sagte: «Wenn ich das geahnt hätte, dann hätte ich eine Krawatte angezogen!» Quelle AZ vom 31.08.2011(WB)

 

3. MASTERS INTERNATIONAL SPEED SKATING SPRINT GAMES 2011 BERLIN

22./23.01.2011
Rang Name Land 500 m 1000 m 500 m 1000 m Punkte
1. KOOIJMANS Toon Holland 48.93 (3.) 1.35.22 (1.) 48.34 (2.) 1:34.80 (1.) 192,280
2. BUDIN Vladimir Russland 48.55 (1.) 1:38.44 (3.) 47.94 (1.) 1:35.67 (2.) 193,545
3. REIMANN Peter Schweiz 49.02 (4.) 1.37.51 (2.) 49.15 (5.) 1.36.67 (3.) 195.260
4. SHKYAEV Sergey Russland 48.83 (2.) 1:39.15 (4.) 48.42 (3.)   1:38.32 (4.) 195,985
5. PRYADEIN Anatoly Russland 49.42 (5.) 1:43.10 (5.) 48.95 (4.)  1:39.71 (5.) 199,777
6. KAUNISTE Toivo Littauen 55.26 (6.) 1:55.43 (7.) 56.05 (6.) 1:56.61 (7.) 227,330
7. SCHRENICK Günter Deutschland 1:00.86 (7.) 2:10.67 (8.) 1:02.20 (7.) 2:04.71 (8.) 250,750
8. NITTO Antonio Italien 1:10.53 (8.) 2:47.83 (9.) 1:09.68 (8.) 2:58.95 (9.) 313,600
DS ALSAKER,Al Norwegen DQ 1:52.97 (6.) DQ 1:55.63 (6.)  


 


Dieses Bild stammt aus der Feder (Pinsel) von Vera Lütscher. Eine Fotografie
aufgenommen auf dem Flüelapass (2383m) im November 1983 diente Vera als
Vorlage für diese Bild. Pit und Vera drehen auf dem Flüelasee die ersten
Trainingsrunden der Saison.

5th Masters REVIVAL Baselga di Pinè
11./12.12.2010

Rang Name Land 500m 1500m 1000m 3000m Punkte
1. Reimann Peter 50.47 2.37.71 1.40.01 5.34.32 208.765
2. Torgler Giorgio 50.64 2.38.03 1.43.48 5.55.37 214.285

2010

Es fehlten 0.010 Punkte zum 6. WM-Gold
Knapp am sechsten Titel vorbeigefahren ist der Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann an den Senioren-Weltmeisterschaften im italienischen Baselga di Pinè. Am Ende fehlten winzige 0.010 Punkte für die Goldmedaille, die an den Holländer Toon Kooismans ging. Reimann hatte nach drei Displizinen noch knapp geführt, wurde im finalen 3000-Meter-Lauf aber vom Pech verfolgt, als er bei einem Überholmanöver leicht abgedrängt wurde. Der bald 71-jährige holte aber den zweiten Platz und damit den Vizeweltmeister 2010 souverän vor dem Russen Anatoli Pryadein und dem Letten Toivo Kauniste.
19th Masters’ International Speed Skating Games 2010
Ice Rink Piné srl · Altopiano di Piné · Trentino · Italia

26.- 28. Februar 2010

Rang Name Land 500m 1500m 1000m 3000m Punkte
1. Kooismans Toon 54.23 (1) 2.34.66 (2) 1.36.25 (2) 5.05.04 (1) 204.748
2. Reimann Peter 55.21 (2) 2.31.07 (1) 1.36.09 (1) 5.06.88 (2) 204.758
3. Pryadein Anatoly 55.45 (3) 2.39.32 (4) 1.39.75 (4) 5.49.12 (3) 216.618
4. Kauniste Toivo 58.70 (4) 3.03.70 (5) 1.51.53 (5) 6.26.80 (4) 240.165
5. Visti Arvo 1.06.92 (5) 3.35.89 (7) 2.14.53 (6) 6.59.10 (5) 275.998
6. Lucchetti Mario 1.12.42 (7) 3.32.62 (6) 2.19.41 (7) 7.34.26 (6) 288.708
  Nitto Antonio 1.19.46 (8) 4.27.85 (8) 2.24.45 (8) -  
  Pezzaglia Paolo 1.09.33 (6) DNS - -  
  Budin Vladimir DNS 2.37.11 (3) 1.38.59 (3) -  


4° Masters’ International Speed Skating Revival Dezember 2009
Rang Name Land 500m 1500m 1000m 3000m Punkte
1. Reimann Peter 49.61 2.33.60 1.38.24 5.31.03 205.101
2. Lucchetti Mario 1.03.47 3.25.09 2.14.50 7.54.20 278.116
  Nitto Antonio 1.08.03 4.17.98 2.35.31 DNS  
  Pezzaglia Paolo 1.08.17 DNS DNS DNS  

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18th Masters’ International Speed Skating Games 2009
Bjugn City, Norwegen
Peter Reimann ist wieder Senioren-Weltmeister


Vier Weltmeister-Titel hatte der Aarauer Eisschnellläufer Peter Reimann bereits auf seinem Konto. Am Wochenende ist jetzt die fünfte Goldmedaille Tatsache geworden. An den 18. Masters’ International Speed Skating Games flitzte der bald 70-jährige erneut als Schnellster auf den schmalen Kufen über das Eis in der Halle im norwegischen Bjugn. Reimann erzielte in der Kategorie der 70-bis 75-Jährigen im Vierkampf über drei von vier Distanzen (500, 1000, 1500 und 3000 Meter) Bestzeit und landete auf dem ersten Rang. Er schlug damit seinen schärfsten Konkurrenten, den Norweger Arne Kjell Foldvik, verwies auch zwei starke Holländer auf die Plätze und wurde damit ein weiteres Mal Senioren-Weltmeister.
(Quelle az vom 3. März 2009)

Rang Name Land 500m 1.000m 1.500m 3.000m Punkte
1. Peter Reimann SUI Schweiz 48,87 (1.) 1.36,60 (1.) 2.27,32 (1.) 5.10,85 (2.) 198,084
2. Arne Kjell Foldvik NOR Norwegen 48,87 (1.) 1.36,95 (2.) 2.27,61 (2.) 5.13,09 (3.) 198,729
3. Toon Kooymans NED Holland 50,70 (3.) 1.38,42 (3.) 2.28,51 (3.) 5.09,80 (1.) 201,046
4. Ludwig Meijering NED Holland 51,87 (4.) 1.46,11 (4.) 2.40,69 (4.) 5.26,79 (4.) 212,953
5. Toivo Kauniste LAT Litttauen 56,29 (5.) 1.55,12 (5.) 3.01,52 (5.) 6.19,11 (5.) 237,451


Fosenhalle in Bjugn

Fosenhalle in Bjugn

 

Der Traum von der Eisbahn

Vor gut hundert Jahren zündete der Eis-Klub ein Feuerwerk, das aber mit einem Konkurs böse endete.

1905 wurde in Aarau ein Eis-Klub gegründet, der zum Ziel hatte, in der Kantonshauptstadt eine feste Natureisbahn zu installieren. Das Vorhaben scheiterte, der Verein löste sich bald wieder auf. 1959 öffnete die Kunsteisbahn (Keba) im Brügglifeld ihre Tore.
Man schrieb das Jahr 1956. Malermeister Max Zingg war mit seinem Lehrling Peter Reimann mit Sanierungsarbeiten im Unteren Rathaus beschäftigt. In einer Kiste, die für den Abtransport zur Entsorgung bereitstand, fand ein Handwerker Akten unter dem Stichwort Eis-Klub Aarau. Weil er wusste, dass «Stift» Reimann an diesem Wintersport interessiert war, übergab er ihm ein paar Papiere und bewahrte sie damit vor der Vernichtung. Reimann, später mehrfacher Senioren-Weltmeister im Eisschnelllauf, hortete die historischen Quellen und hat sie jetzt der AZ zugänglich gemacht.


Der Eisschnellläufer Peter Reimann zeigt die geretteten Akten des Eis-Klubs Aarau aus den Jahren 1905–1908.

ANZAPFEN DES STADTBACHS

Per Inserat im «Aargauer Tagblatt» lud ein Oberst G. Wassmer-Oehler per 31. Oktober 1905 zur «konstituierenden Versammlung» einer «Eisbahn-Gesellschaft» (mit dem Untertitel Schlittschuh-Klub) ein. Der Anlass im Musikzimmer der Bezirksschule war allerdings schwach besucht. Obwohl nur 22 Beitrittserklärungen vorlagen, referierte Oberst Wassmer mit viel Begeisterung über den Stand des Eisbahnprojektes an der Bachstrasse bei Suhr. Das benötigte Wasser sollte durch eine «Anzapfung des Stadtbachs» beschafft werden. Noch im November 1905 war geplant, «Überschwemmungsversuch» zu machen, mit dem Segen des Stadtrates.

SPORTGEDANKE IM VORDERGRUND

An der Versammlung wurde von mehreren Seiten bemerkt, dass es eigentlich Sache der Stadt wäre, für eine bessere Eisbahn zu sorgen. Natureis gab es zu jener Zeit in strengen Wintern auf einem Platz nördlich der Aare bei der Kettenbrücke, beim städtischen Werkhof. Das Komitee war in der Lage mitzuteilen, dass «sich der Stadtrat sehr für unser Unternehmen interessiert und demselben, ausser der Wasserabgabe, gewiss auch noch weitere Unterstützung gewähren wird», heisst es im Protokoll. Bereits im Dezember 1905 lagen gedruckte Statuten vor, unterzeichnet von Aktuar Max Hemmeler. Zweck des Eis-Klubs Aarau war, «seinen Mitgliedern sowie allen übrigen Freunden eines gesunden Sports Gelegenheit zu bieten, sich während der Winterzeit im Schlittschuhlaufen zu üben».

Offenbar verliefen die Versuche mit dem Stadtbachwasser nicht zu aller Zufriedenheit. Man startete ein weiteres Experiment auf dem von der Stadt gepachteten Areal des Tellirings, abermals ohne durchschlagenden Erfolg. Die Generalversammlung des Eis-Klubs Aarau jedenfalls beschloss am 10. Dezember 1907, auf weitere Bemühungen in der Telli zu verzichten. Nicht zuletzt wegen des Umstandes, dass etliche Bäume abgeholzt werden mussten und eine schattenlose Bahn sich für den Eissport nicht eignete.

Damit war das Ende dieser zarten Vereinsblüte eingeläutet. Mit Schreiben vom 8. Januar 1908 teilte der Eis-Klub dem Stadtrat mit, dass sich «bei der Liquidation ein unerwartetes, kleines Defizit ergeben hat». Die Schuld gegenüber der Stadt betrug 160 Franken als Pachtzins für den Telliring. Als «teilweisen Ersatz für den Fehlbetrag» bot der Klub fünf schöne hölzerne Schneeschaufeln, die «einzigen brauchbaren Überreste seines Betriebsmaterials», an, «zur etwaigen Verwendung auf der städtischen Eisbahn». Zudem stellten sich die Vorstandsmitglieder zur Verfügung, «falls es der Behörde angenehm sein sollte bei der in Aussicht stehenden Errichtung einer neuen städtischen Eisbahn von ihren Erfahrungen oder Vorarbeiten Gebrauch zu machen», heisst es im Protokoll vom 17. Januar 1908.

KUNSTEISBAHN IM JAHR 1959

Allerdings sollte es noch bis ins Jahr 1959 dauern, bis die Kantonshaupstadt zu ihrer Kunsteisbahn (Keba) kam. Vorher behalf man sich mit einem Eisplatz auf dem Brügglifeld, der nicht zuletzt wegen seines dampfenden Teehäuschens bei Jung und Alt beliebt war. In den fast 50 Jahren haben laut Betriebsleiter Otmar Hochuli mehr als 2 Millionen Menschen ihre Schlittschuhe auf den Boden der Keba gesetzt. Und vor vier Jahrzehnten wurde doch noch ein Eislaufklub Aarau aus der Taufe gehoben. Unbekannt ist einzig das Schicksal der fünf Schaufeln aus Holz, welche die Pioniere von 1905 der Stadt zur Weiterverwendung überlassen haben.
Quelle AargauerZeitung vom 26. Juli 2008 HERMANN RAUBER


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18.02.2010

updated  02.10.2017