Team Schweiz - U20 Eishockey WM 2019 - U20 Eishockey-WM 2019

U20 Eishockey-Weltmeisterschaft 2019 in Kanada
26.12.2018 - 06.01.2019
Schweden
Russland
Kanada
Dänemark
Tschechien
Schweiz
Slowakei
Finnland
USA
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Kazakhstan
Kazakhstan
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Team Schweiz - U20 Eishockey WM 2019

Teams

23 Spieler (3 Torhüter und 20 Feldspieler) können gemeldet werden.
02. Januar 2019, Gemeldete Spieler: 23

Torhüter: (3)
 1 ZAETTA Gianluca, EV Zug
29 SCHMID Akira, Omaha Lancers (USHL)
30 HOLLENSTEIN Luca, EV Zug

Verteidiger: (7)
 4 le COULTRE Simon, Moncton Wildcats (QMJHL)
 7 BURGER Gianluca, GCK Lions Zürich
 8 MOSER Janis, EHC Biel
16 GROSS Nico, Oshawa Generals (OHL)
19 BARANDUN Davyd, HC Davos
21 BERNI Tim, ZSC Lions Zürich
26 AEBISCHER David, Gatineau Olympiques (QMJHL)

Stürmer: (13)
 6 LEHMANN Marco, EHC Kloten
 9 MÜLLER Nicolas, MODO Ornskoldsvik (SWE)
10 BRÜSCHWEILER Yannick, GCK Lions Zürich
11 LEUENBERGER Sven, EV Zug
12 GERBER Jeremi, SC Bern
13 SIGRIST Justin, GCK Lions Zürich
14 SCHMID Sandro, Malmö Redhawks (SWE)
15 VERBOON Matthew, Salmon Arm Silverbacks (BCHL)
17 WYSS Luca, SC Langenthal
18 NUSSBAUMER Valentin, Shawinigan Cataractes (QMJHL)
20 TANNER Ramon, EHC Biel
22 EGGENBERGER Nando, Oshawa Generals (OHL)
23 KURASHEV Philipp, Quebec Remparts (QMJHL)

Head Coach: WOHLWEND Christian
Assistant Coaches: Di Pietro Paul, Albelin Tommy
05.01.2019
U20-Team verliert Bronzespiel gegen Russland
Das Schweizer U20-Team verpasst an der U20-Weltmeisterschaft eine Medaille. Das U20 Team verliert in Vancouver den "kleinen" Final gegen Russland 2:5.
Die Junioren zeigten eine starke Leistung, sie machten aber den einen oder anderen Fehler zu viel, was die Russen eiskalt ausnutzten. Das 0:2 von Nikita Schachkow (14.) fiel zwei Sekunden nach Ablauf einer Strafe gegen die Osteuropäer nach einem Konter, der nicht hätte passieren dürfen. Beim 1:3 von Kim Klostin (33.) standen die Schweizer ebenfalls zu wenig kompakt, kamen die Russen zu einfach zu einer Überzahlsituation. Und auch das 2:4 (47.) des dreifachen Torschützen Kirill Slepets, der den Schweizern davonfuhr, war ärgerlich. Es war der erste Torschuss der Russen im letzten Drittel.
Wie bereits beim 1:6 im Halbfinal gegen Finnland hatten die Schweizer Startschwierigkeiten. Die Folge war ein frühes 0:1 durch Slepets (5.), der Goalie Luca Hollenstein dank einer cleveren Bewegung zwischen den Schonern erwischte. Bis zum ersten Torschuss der Schweizer dauerte es mehr als acht Minuten. Der Anschlusstreffer von Valentin Nussbaumer zum 1:2 (25.) machte dann aber Energie frei. Von da an war der Aussenseiter spielbestimmend. Das Schussverhältnis in den letzten 40 Minuten lautete 30:12 zu Gunsten der Schweizer, was einiges aussagt. Allerdings konnte einzig Yannick Brüschweiler, der den Puck mit einer Direktabnahme in der Luft zum 2:3 (36.) ins Tor beförderte, den starken russischen Keeper Pjotr Kochetkow noch bezwingen. Im letzten Abschnitt brachten die Schweizer trotz acht Minuten Powerplay kein Tor zu Stande. Deshalb blieb am Ende trotz einem 4. Platz nur die Enttäuschung nach einem sehr guten Turnier.
Russland - Schweiz 5:2 (2:0), (1:2), (2:0)
Vancouver, Rogers Arena
Zuschauer: 12'025
Schiedsrichter: Alarie Jonathan, CAN, Björk Tobias, SWE
Linesman: Hynek Daniel, CZE, Oliver Brian, USA
Tore: 04:25. 1:0, Slepets (Morozov Ivan/Morozov Ilya), 13:44. 2:0, Shashkov (Podkolzin). 24:54. 2:1, Nussbaumer (le Coultre/Sigrist). 32:53. 3:1, Kostin (Denisenko/Romanov).
35:36. 3:2, Brüschweiler (Sigrist/Gross). 46:33. 4:2, Slepets Kirill. 57:59. 5:2, Slepets (Galimov).
Strafen: 7mal 2 Min gegen Russland, 3mal 2 Min gegen die Schweiz.
Schüsse: 24 RUS, 36 SUI
Russland: Kochetkov, Zhuravlyov, Morozov Ilya, Slepets, Galimov, Muranov, Romanov, Samorukov, Kostin, Kravtsov, Denisenko, Olshanski, Alexeyev, Starkov, Tarkov, Shen, Kovalenko, Rubinchik, Marchenko, Shashkov, Morozov Ivan, Podkolzin.
Schweiz: Hollenstein, Gross, le Coultre, Eggenberger, Kurashev, Müller, Berni, Aebischer, Nussbaumer, Sigrist, Brüschweiler, Moser, Burger, Lehmann, Tanner, Leuenberger, Gerber, Barandun, Wyss, Sandro Schmid, Verboon.
Bemerkungen: Zaetta (überzähliger Goalie)
Highlights Russland - Schweiz
05.01.2019
Schweiz ohne Chance gegen Finnland!
Nach acht Minuten stand es bereits 4:0 für die Suomi, die  bereits nach 40 Sekunden in Führung gegangen waren. Eine Teilschuld an  diesem Gegentor trug Verteidiger David Aebischer. Kurz vor dem 0:3 (6.)  vergab Justin Sigrist eine gute Möglichkeit zum 1:2, er traf jedoch den  Puck nicht richtig.
Spiel um Bronze gegen Russland
Die Finnen benötigten für die ersten vier Tore bloss acht  Schüsse. Damit erlebte der Schweizer Goalie Luca Hollenstein, der zuvor  mit zwei Shutouts, einem im Viertelfinal gegen Schweden (2:0), und einer  Abwehrquote von 97,75 Prozent brilliert hatte, einen Albtraum-Abend.  Wohlwend reagierte und ersetzte ihn in der 8. Minute durch Akira Schmid,  der eine gute Leistung zeigte.
In der 17. Minute verkürzte  Philipp Kuraschew auf 1:4. Der russisch-schweizerische Doppelbürger war  bereits zum sechsten Mal an dieser U20-WM erfolgreich und ist damit der  beste Torschütze. Gleichzeitig war es der fünfte Powerplay-Treffer der  Schweizer im Turnier. Zwar startete die Wohlwend-Equipe stark ins zweite  Drittel, nach dem 1:5 von Aleksi Heponiemi (27.) gab es dann aber  endgültig keine Zweifel mehr über den Ausgang der Partie. Wie unterlegen  die Schweizer waren, unterstreicht das Schussverhältnis von 17:33 aus  ihrer Sicht. Zwischenzeitlich hatte es 1:14 gelautet.
Am  Samstagabend um 22 Uhr erhalten die Schweizer im Spiel um Rang 3 eine  weitere Gelegenheit, um eine Medaille zu spielen. Der Gegner im «kleinen» Final ist Russland, das gegen die USA  mit 1:2 den Kürzeren zog und bittere Tränen der Enttäuschung weinte. Auf  die Russen trafen die Schweizer bereits in der Vorrunde  und erlitten nach einer 2:0 Führung eine 4:7-Niederlage.
Finnland - Schweiz 6:1 (4:1,2:0, 2:0)
Vancouver, Rogers Arena
Zuschauer: 14’014
Schiedsrichter: Bruggemann Andrew, USA, Sidorenko Maxim, BLR
Linesman: Golyak Dmitri, BLR, Shishlo Dmitri, RUS
Tore: 0.40. 1:0 Ylonen, 02.55. 2:0 Talvitie, 05:53. 3:0 Talvitie, 07.43. 4:0 Jokiharju, 16.40. 4:1 Kurashev, 27.56. 5:1 Heponiemi, 34.57. 6:1 Kupari,  
Strafen: 3mal 2 Min gegen Finnland, 6mal 2 Min gegen die Schweiz.
Schüsse: FIN 33, SUI 17
Finnland: Luukkonen, Utunen, Jokiharju, Heponiemi, Kupari, Talvitie, Vaakanainen, Laaksonen, Tolvanen, Lundell, Kakko, Honka, Latvala, Puustinen, Virtanen, Ylonen, Nyman, Moilanen, Vainionpaa, Engberg.
Schweiz: Hollenstein, Gross, le Coultre, Eggenberger, Kurashev, Müller, Berni, Aebischer, Nussbaumer, Sigrist, Brüschweiler, Moser, Burger, Lehmann, Tanner, Leuenberger, Gerber, Barandun, Wyss, Sandro Schmid, Verboon.
Bemerkungen: 07.43 Akira Schmid für Luca Hollenstein, Zaetta (überzähliger Goalie)

Halbfinal Highlights Finnland - Schweiz
03.01.2019
U20-Nati steht im WM-Halbfinal und spielt gegen Finnland!
Die Schweizer U20-Nationalmannschaft schafft an der WM gegen Schweden die grosse Überraschung und gewinnt den Viertelfinal mit 2:0. Yannick Brüschweiler und Luca Wyss schiessen die Schweiz in den Halbfinal. Torhüter Luca Hollenstein zeigt eine überragende Leistung.
Die Schweizer Junioren landen an der U20-WM im kanadischen Victoria gegen Schweden tatsächlich den Coup. Das Team von Coach  Christian Wohlwend zeigte eine sensationelle Leistung und feierte einen verdienten 2:0-Erfolg. Gegen jenes Team also, das in der Gruppe B alle Spiele gewann (unter anderem gegen die USA und Finnland) und vor einem Jahr im WM-Final gestanden hatte.
Yannick Brüschweiler brachte die Schweiz in der 16. Minute in Führung. Der Spieler der GCK Lions genoss (zu) viele Freiheiten, lief über das halbe Spielfeld ohne gross angegriffen zu werden und schloss eiskalt ab. Schweiz dominiert im 2. Drittel.
Nach einem ausgeglichenen Startdrittel kamen die Schweizer furios aus der Kabine und dominierten den Mittelabschnitt (14:9 Schüsse). Der Lohn für den mutigen und offensiven Auftritt war das entscheidende 2:0 durch Luca Wyss in der 34. Minute. Der Akteur des SC Langenthal, der zu seinem 1. WM-Einsatz kam, stocherte vor dem Tor so lange nach, bis die Scheibe drin war.
Hollenstein läuft zur Hochform auf
Den  grössten Anteil am Sieg hatte aber Torhüter Luca Hollenstein. Der 18-Jährige lief zur Höchstform auf und zeigte eine brillante Leistung. Hollenstein bewahrte die Schweiz mit einigen Weltklasse-Paraden vor einem Gegentreffer. Er parierte sämtliche 41 Schüsse, die auf sein Gehäuse kamen.
Schweden - Schweiz 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
Victoria, Save-On-Foods Memorial Centre
Zuschauer: 5'946
Schiedsrichter: Anderson Ken, USA. Heikkinen Lassi, FIN
Linesman: Hynek Daniel, CZE. Nikulainen Lauri, FIN
Tore: 15:23. 0:1. Brüschweiler(Burger) 33:59. 0:2. Wyss (Schmid/Verboon).  
Strafen: 16mal 2 Min gegen Schweden plus Spieldauer (Bemström) gegen Schweden, 5mal 2 Min gegen die Schweiz plus 10 Minuten (Verboon)
Schüsse: SWE 41, SUI 35
Schweden: Ersson, Brännström, Westerlund, Elevenes, Gustafsson, Fagemo, Sandin, Boqvist, Hugg, Holmber, Bemström, Ginning, Lundkvist, Olofsson, Lündeström, Zetterlund, Broberg, Södergran, Hallander, Back, Sveningsson.
Schweiz: Hollenstein, le Coultre, Gross, Eggenberger, Kurashev, Müller, Berni, Aebischer, Nussbaumer, Sigrist, Brüschweiler, Moser, Burger, Wyss, Schmid, Verboon, Gerber, Lehmann, Tanner, Leuenberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Geisser (verletzt), Barandun (nicht  eingesetzt), Zaetta (überzähliger Goalie) und Akira Schmid  (Ersatztorhüter).
Viertelfinal Highlights Schweden - Schweiz 0:2
31.12.2018
Schweiz verliert spektakuläres Spiel gegen Russland

Die Nati hält lange mit, muss sich schliesslich aber 4:7 geschlagen geben.
Zum Abschluss der Vorrunde verliert die Schweiz an der U20-WM in Vancouver 4:7 gegen Russland. Wie gegen Tschechien und Kanada halten die Schweizer Junioren lange gut mit, holen letztlich aber nichts Zählbares. Anfang 2. Drittel kassieren die Schweizer während eines 5-minütigen Powerplays einen Shorthander zum 3:4. Wieder konnte die Junioren-Nati einen grossen Gegner ärgern, doch wieder war es zu wenig für einen Sieg. Als Yannick Brüschweiler in der 48. Minute gegen Russland auf 4:5 verkürzte, lag die Überraschung in der Luft. In den Schlussminuten hatten die Russen den längeren Atem und zogen auf 7:4 davon.
Die Niederlage war insofern ärgerlich, als die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend einen Traumstart hinlegte. Sie ging bereits nach 49 Sekunden durch Marco Lehmann nach herrlicher Vorarbeit von Sven Leuenberger in Führung. In der 10. Minute erhöhte Valentin Nussbaumer nach einem Abpraller auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Russen (15.) stellte erneut Lehmann in der 26. Minute die Zweitore-Differenz wieder her. In der 37. Minute verschiesst die Schweiz gleich 3 (!) Penaltys, nachdem Lehmann von Dmitri Samorukow bei einem Konter zweimal gefoult worden war. Lehmann darf zweimal antreten, dann vergibt auch Philipp Kuraschew.
In der 39. Minute muss Iwan Muranow vorzeitig unter die Dusche. Die Schweizer bringen während der 5-minütigen Überzahl aber nichts zu Stande. Im Gegenteil: Sie kassieren den Shorthander zum 3:4 durch Kirill Slepets. Damit beenden die Schweizer die Gruppe A auf dem 4. Rang. Schweden als Sieger der Gruppe B ist der Gegner am Mittwoch im Viertelfinal.

Schweiz - Russland 4:7 (2:1, 1:2, 1:4)
Vancouver, Rogers Arena
Zuschauer: 13'724
Schiedsrichter: HEIKKINEN Lassi, FIN. SIDORENKO Maxim, BLR
Linesman: SEFCIK Peter, SVK, YLETYINEN Emil, SWE
Tore: 1. Lehmann (Tanner, Leuenberger) 1:0. 10.  Nussbaumer (Brüschweiler, Moser) 2:0. 15. Martschenko (Podkolsin,  Alexejew) 2:1. 26. Lehmann (Leuenberger) 3:1. 27. Samorukow 3:2. 32. Denissenko (Krawzow, Samorukow/Ausschluss Moser) 3:3.  43. Slepez (Ausschluss Muranow!) 3:4. 47. Alexejew (Romanow,  Schaschkow/Ausschluss Müller) 3:5. 48. Brüschweiler (Nussbaumer,  Aebischer) 4:5. 52. Shen (Schaschkow, Olschanski) 4:6. 53. Krawzow (Denissenko, Kostin) 4:7.
Strafen: 3mal 2 Min gegen Schweiz, 2mal 2 Min gegen Russland plus 5 Minuten (Muranow) plus Spieldauer  (Muranow).
Schüsse: SUI 31, RUS 41
Schweiz: Akira  Schmid; Aebischer, Le Coultre; Gross, Berni; Burger, Moser; Barandun;  Müller, Kuraschew, Eggenberger; Brüschweiler, Sigrist, Nussbaumer;  Verboon, Sandro Schmid, Gerber; Leuenberger, Tanner, Lehmann.
Russland: Tarasov, Zhuravlyov, Morozov, Slepets, Galimov, Muranov, Rubinchik, Samorukov, Kostin, Kravtsov, Denisenko, Romanov, Alexeyev, Starkov, Shen, Shashkov, Olshanski, Podkolzin, Morozov, Marchenko.
Bemerkungen:  Schweiz ohne Geisser (verletzt), Wyss (nicht gemeldet), Zaetta  (überzähliger Goalie) und Hollenstein (Ersatztorhüter).
Highlights Schweiz - Russland 4:7
30.12.2018
Die Schweiz dank Philipp Kurashev-Hattrick im Viertelfinal
Das U20-Team ist an der U20-Weltmeisterschaft in Vancouver  und Victoria in den Viertelfinals. Philipp Kuraschew ist beim 4:0-Sieg  gegen Dänemark mit drei Toren der Matchwinner.
Die Basis zum Sieg im Schlüsselspiel gegen die weiterhin punktelosen Dänen legte die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend schon im ersten Drittel, das sie 2:0 für sich entschied. Beide Tore erzielte Kuraschew, der schon bei der 2:3-Niederlage gegen Kanada zweimal getroffen hatte. Das 1:0 (9.) war der vierte Powerplay-Treffer der Schweizer an diesem Turnier, das 2:0 fiel 52 Sekunden vor der ersten Pause. Kuraschew zeichnete in der 42. Minute mit einer herrlichen Einzelleistung auch für das 4:0 verantwortlich. Damit hat er nach drei Partien bereits sechs Skorerpunkte auf dem Konto.
Kuraschew, dessen Vater aus Russland stammt und aktuell Trainer des EHC Chur ist, war einst als möglicher Erstrunden-Draft gehandelt worden. Schlussendlich wurde der 19-jährige Center von den Chicago Blackhawks aber "bloss" in der 4. Runde als Nummer 120 gezogen. Die guten Leistungen in Vancouver kommen aber nicht von ungefähr. In der laufenden Saison in der Juniorenliga QMJHL erzielte er in 33 Partien 18 Tore und 25 Assists.
Dessen Trainer bei den Québec Remparts ist jedenfalls beeindruckt von Kuraschew, und dies ist kein geringerer als der frühere Top-Goalie Patrick Roy, der in der NHL eine Legende ist und weiss, wovon er spricht. Roy, von 2013 bis 2016 Headcoach der Colorado Avalanche, traut Kuraschew im kommenden Herbst gar den Sprung in die beste Liga der Welt zu. An der U20-Weltmeisterschaft macht er diesmal jedenfalls beste Werbung in eigener Sache. Immerhin ein Testspiel durfte er für die Blackhawks bereits bestreiten.
Den dritten Schweizer Treffer schoss in der 34. Minute der aufgerückte Verteidiger Simon Le Coultre nach schöner Vorarbeit von Justin Sigrist. Damit war die Partie vorentschieden. Der bei der EVZ Academy tätige Goalie Luca Hollenstein benötigte 21 Paraden für seinen Shutout. Kurz vor dem 1:0 verhinderte der als grosses Talent geltende 18-Jährige die Führung der Dänen, als Jonas Röndberg alleine vor ihm auftauchte. Somit warten die Skandinavier auch nach dem dritten Spiel an diesem Turnier auf den ersten Treffer - gegen Kanada (0:14) und Russland (0:4) verloren sie ebenfalls zu Null.
Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizer in der Nacht auf Montag auf Russland. Den Osteuropäern unterlagen sie in der Vorbereitung 1:4. Sie können nun dank der Qualifikation für die Viertelfinals aber ohne Druck aufspielen.

Dänemark - Schweiz 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)
Vancouver, Rogers Arena
Zuschauer: 10'279
Schiedsrichter: Björk Tobias, SWE, Sidorenko Maxim, BLR.
Linesman: Oliver Brian, USA, Sefcik Peter, SVK.
Tore: 08:51 0:1 Kurashev (Müller/Berni). 19:08 0:2 Kurashev (Eggenberger/Moser). 33:29 0:3 le Coultre (Sigrist/Müller). 41:38 0:4 Kurashev (Gross/Berni)
Dänemark: Soegaard, Setkov, Koch, Brinkmann, Rondbjerg, Schultz, Urup, Baastrup, Grundtvig, Madsen, Andersen, Mortensen, Andersen, Marcussen, Green, Wittendorf, Gath, Schulze, Cubars, Kjaer, Bach.
Schweiz: Hollenstein, le Coultre, Gross, Eggenberger, Kurashev, Bruschweiler, Berni, Aebischer, Gerber, Sschmid, Verboon, Moser, Burger, Nussbaumer, Sigrist, Müller, Baradun, Lehmann, Tanner, Leuenberger.
Strafen: Dänemark 2mal 2 Minuten. Schweiz 4mal 2 Minuten
Schüsse: DEN 21, SUI 26
Highlights Dänemark - Schweiz 0:4
28.12.2018
Schweiz trotzt dem übermächtigen Kanada
Einen Tag nach der 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Tschechien zeigten die Schweizer auch gegen Kanada eine starke Leistung. Sie liessen sich selbst von einem Fehlstart - das 1:0 für die Nordamerikaner durch Cody Glass fiel bereits nach 36 Sekunden - und der Kulisse von 17'102 Zuschauern nicht aus dem Konzept bringen. Die Schweizer liessen im ersten Drittel nur sieben Torschüsse des Rekordweltmeisters und Titelverteidigers zu.
Nach 46 Sekunden im Mittelabschnitt gelang Philipp Kuraschew im Powerplay mit einem Direktschuss gar der Ausgleich. Der im Juni von den Chicago Blackhawks als Nummer 120 gezogene Center war es auch, der 109 Sekunden vor dem Ende nach einem schönen Querpass das 2:3 erzielte. Die Vorarbeit leisteten erneut Nicolas Müller und Captain Nando Eggenberger. Die Schweizer spielten zu diesem Zeitpunkt mit sechs gegen vier Feldspieler.
Somit schossen sie sämtliche drei Tore an diesem Turnier in Überzahl. Kurz vor Schluss vergab Eggenberger noch eine Chance zum 3:3. Letzterer ist quasi das Sinnbild für die im Vergleich zur letzten U20-WM gemachten Fortschritte, hatte er doch beim 8. Platz vor einem Jahr zu den grossen Enttäuschungen gezählt. Nun hat er wie Kuraschew nach zwei Partien drei Skorerpunkte auf dem Konto.
Nach  dem 1:1 zwang Yannick Brüschweiler den kanadischen Goalie Ian Scott zu einem Big Save. Ausserdem scheiterten Valentin Nussbaumer 6.Min. und Müller 50.Min. an der Torumrandung. Insgesamt aber hatten die Kanadier mehr vom Spiel - das Schussverhältnis lautete 32:17 zu ihren Gunsten. "Wir hätten die Partie gewinnen können", sagte Matthew Verboon, der auch  den kanadischen Pass besitzt. "Wir haben bewiesen, dass wir mit jedem  Team mithalten können."
Die Schweizer geniessen nun einen Ruhetag, ehe sie am Samstagabend um 22.00 Uhr auf Dänemark treffen. Dieses Spiel sollte gewonnen werden, um sich für die  Viertelfinals zu qualifizieren. Die Dänen erlitten gegen Kanada eine 0:14-Kanterniederlage und blieben auch gegen Russland 0:4 torlos. Allerdings verloren die Schweizer 2014 3:4 n.P. und 2015 1:2 gegen die Dänen, und beim letzten Aufeinandertreffen an einer U20-WM vor zwei Jahren gewannen sie erst im Penaltyschiessen 5:4. Sie sind also gewarnt.

Schweiz - Kanada 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
Vancouver, Rogers Arena
Zuschauer: 17'102
Schiedsrichter: Andrew Bruggeman, USA, Peter Stano, SVK
Linesman: Dmitri Golyak, BLR, Emil Yletyinen, SWE
Tore: 1. Glass (Suzuki, Comtois) 0:1. 21. Kuraschew (Müller, Eggenberger/Ausschluss Anderson-Dolan) 1:1. 26. Entwistle (Bowers) 1:2. 33. Dobson (Hayton) 1:3. 59. Kuraschew  (Müller, Eggenberger/Ausschluss Suzuki) 2:3 (ohne Goalie).
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
Schüsse: SUI 17, CAN 32
Schweiz: Akira Schmid, Aebischer, Le Coultre, Barandun, Berni, Gross, Moser, Burger, Müller, Kuraschew, Nussbaumer, Gerber, Sandro Schmid, Brüschweiler, Verboon, Sigrist, Eggenberger, Leuenberger, Tanner, Lehmann.
Kanada: Scott, Phillips, Bouchard, Comtois, Glass, Tippett, Brook, Mitchell, Lafreniere, Anderson.Dolan, Suzuki, Smith, Dobson, Frost, Hayton, Leason, McIsaac, Veleno, Bowers, Studnicka, Entwistel.
Bemerkungen: Schweiz ohne Geisser (angeschlagen), Wyss (nicht gemeldet), Zaetta  (überzähliger Goalie) und Hollenstein (Ersatztorhüter).
Highlights Schweiz - Kanada 2:3
27.12.2018
Die U20 Nati holt gegen Tschechien einen Punkt, verpasst aber den möglichen Sieg.
Die Schweizer erspielten sich genügend Möglichkeiten, mehr als den einen Punkt zu holen. Hatten im ersten Drittel die Vorteile noch auf Seiten der Tschechen gelegen, steigerte sich das Team von Trainer Christian Wohlwend nach der ersten Pause. Im Mittelabschnitt lautete das Schussverhältnis 14:7 zu Gunsten der Schweizer, die in der 28. Minute im Powerplay durch Nando Eggenberger in Führung gingen. Der 19-jährige Bündner, seit dieser Saison in Kanada für das Juniorenteam Oshawa Generals tätig, ist erneut der Captain der Mannschaft.
Das 1:0 hielt nur während 77 Sekunden, dann glich Martin Kaut für die Tschechen aus. Der Schweizer Goalie Luca Hollenstein machte dabei nicht die beste Figur, ansonsten vermochte er aber mit 25 Paraden zu überzeugen. Beim 1:2 von David Kvasnicka nach 52 Sekunden der Overtime war er machtlos, weil er den Puck zu spät sah. Dem Tor ging ein Fehlpass von Eggenberger voraus.
Zwischen der 38. und der 40. Minute hatten die Schweizer während 90 Sekunden in doppelter Überzahl agieren können, sie liessen diese grosse Chance aber ungenutzt verstreichen. Was sie dann im letzten Drittel zeigten, verdient grosses Lob. Das sah auch Wohlwend so: «Wie wir dort Eishockey gespielt haben, das war fantastisch. Wir kreierten Chancen, gewannen Zweikämpfe, und dies gegen eine unglaublich stark bestückte tschechische Mannschaft. Leider waren wir im Abschluss etwas zu wenig bissig.»
Insgesamt ging das Unentschieden nach der regulären Spielzeit in Ordnung. Die Schweizer hatten Glück, dass die Tschechen zweimal an der Torumrandung scheiterten. So oder so lässt sich auf dieser Leistung aufbauen. Die Schweizer hatten schon in der Vorbereitung angedeutet, dass sie stärker sind, als vor einem Jahr. Im zweiten Spiel treffen sie in der Nacht auf Freitag auf Gastgeber Kanada, der zu den Favoriten auf die Goldmedaille gehört. Die U20 Boys verloren letzte Woche in einer Testpartie mit 3:5.

Vancouver: Rogers Arena
Schiedsrichter: Anderson/Bruggeman (USA)
Linesman: Goljak/Sefcik (BLR/SVK)
Zuschauer: 9266
Tore: 28. Eggenberger (Leuenberger, Kuraschew/Ausschluss Machala) 0:1. 30. Kaut (Necas, Galvas) 1:1. 61. Kvasnicka (Kaut, Lauko) 2:1.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Tschechien, 4mal 2 plus 10 Minuten (Brüschweiler) gegen die Schweiz.
Schüsse: 27 Schüsse 27,
Tschechien: Dostal, Galvas, Kvasnicka, Hrabik, Necas, Kaut, Gaspar, Mikyska, Machala, Hladonik, Zadina, Kral, Bukac, Plasek, Kondelik, Lauko, Pekar, Kern, Pour.
Schweiz: Hollenstein, Gross, Le Coultre, Aebischer, Berni, Barandun, Moser, Müller, Kuraschew, Nussbaumer, Gerber, Sandro Schmid, Brüschweiler, Verboon, Sigrist, Eggenberger, Leuenberger, Tanner, Lehmann.
Bemerkungen: Schweiz ohne Geisser (angeschlagen), Burger, Wyss (nicht gemeldet), Zaetta (überzähliger Goalie) und Akira Schmid (Ersatzgoalie).
Highlights Tschechien - Schweiz 2:1 n. Verlängerung
Kanada
USA
Russland
Tschechien
Schweden
Finnland
Schweiz
Slowakei
Dänemark
26.12.2018 - 06.01.2019
U20 Eishockey-Weltmeisterschaft 2019 in Kanada
Kazakhstan
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